Emirates in Hamburg
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Holstenritter
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Re: Emirates in Hamburg
Die A359 dürfte das passende (und dazu moderne) Flugzeug für die Nachfrage im SFP sein. Schlussendlich darf man froh sein, dass EK wieder 14/7 fliegt. Da alle anderen deutschen Städte mit A380/B777 bedient werden, wird die HAM-Nachfrage vermutlich am geringsten sein.
Der SLF bei EK ist über die letzten 2 Jahre recht kontinuierlich gesunken.
Der SLF bei EK ist über die letzten 2 Jahre recht kontinuierlich gesunken.
Re: Emirates in Hamburg
Jetzt ist die A350 laut Buchungsseite bis zum 31.10. auf dem Abendflug, danach 777. Bisher war der Wechsel zum 25.10. (Ende SFP).
Re: Emirates in Hamburg
Eine Erweiterung des Luftverkehrsabkommens zwischen den UAE und Deutschland ist nun wohl fix. UAE Airlines dürfen ein fünftes Ziel in Deutschland anfliegen, allerdings:
- maximal sieben Mal pro Woche
- es gibt für das fünfte Ziel keine Rechte der fünften Freiheit, die Rechte der bisherigen Standorte scheinen nicht betroffen zu sein
- die Frequenzen zu den bisherigen vier Standorten sind "eingefroren", das heißt München, Düsseldorf und Hamburg können z.B. keinen dritten Flug aus Dubai mehr bekommen. Theoretisch war ja unbegrenzt möglich.
Wenn ihr mich fragt ist das ein für Emirates sehr schlechter Deal. Ich glaube auch nicht, dass Emirates selbst das unter diesen Bedingungen will, aber politische Interessen ...
- maximal sieben Mal pro Woche
- es gibt für das fünfte Ziel keine Rechte der fünften Freiheit, die Rechte der bisherigen Standorte scheinen nicht betroffen zu sein
- die Frequenzen zu den bisherigen vier Standorten sind "eingefroren", das heißt München, Düsseldorf und Hamburg können z.B. keinen dritten Flug aus Dubai mehr bekommen. Theoretisch war ja unbegrenzt möglich.
Wenn ihr mich fragt ist das ein für Emirates sehr schlechter Deal. Ich glaube auch nicht, dass Emirates selbst das unter diesen Bedingungen will, aber politische Interessen ...
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Re: Emirates in Hamburg
Kleiner Nachtrag: dieses Zusatzabkommen gilt ja explizit weder für Emirates noch Berlin. Wenn Emirates wirklich nach Berlin kommt können sie an den ganzen anderen Standorten nicht mehr die Frequenz erhöhen, was jetzt theoretisch unendlich möglich ist. Ich kann mir kaum vorstellen, dass man dieses große Opfer bringt, um einmal am Tag nach Berlin fliegen zu können, in Konkurrenz zu dreimal täglich Qatar. Daher würde ich ETIHAD oder gar flydubai nicht ausschließen.
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Holstenritter
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Re: Emirates in Hamburg
Ich frage mich, ob Emirates HAM gegen BER tauschen kann. Also HAM als neues "fünftes Ziel" auf 7/7 reduzieren und dafür 14/7 BER. Im Sinne der Konkurrenz zu Qatar könnte das sinnvoll sein.
So wirklich klar war ja irgendwie nie, ob Emirates HAM (theoretisch) schon bisher gegen einen anderen Zielflughafen hätte tauschen können.
So wirklich klar war ja irgendwie nie, ob Emirates HAM (theoretisch) schon bisher gegen einen anderen Zielflughafen hätte tauschen können.
Re: Emirates in Hamburg
Nein und ja.Holstenritter hat geschrieben: ↑11.09.2026 21:49:11 Ich frage mich, ob Emirates HAM gegen BER tauschen kann. Also HAM als neues "fünftes Ziel" auf 7/7 reduzieren und dafür 14/7 BER. Im Sinne der Konkurrenz zu Qatar könnte das sinnvoll sein.
So wirklich klar war ja irgendwie nie, ob Emirates HAM (theoretisch) schon bisher gegen einen anderen Zielflughafen hätte tauschen können.
Das Zusatzabkommen ist sehr explizit, eine Airline aus den UAE darf ein fünftes Ziel genau sieben mal pro Woche anfliegen, nicht mehr. Die Frequenzen an den anderen vier werden auf dem Status Quo gedecktelt -- wie ich jetzt aktuell lese anscheinend bis 2029 befristet. Das würde es etwas weniger schmerzhaft machen.
Selbst wenn sie Frequenzen wo anders für mehr als 7/7 Berlin opfern könnten glaube ich kaum, dass das passieren würde. Gegen u.a. 21/7 Qatar Airways wird das in Berlin kein Spaziergang, auch wenn das gerne so gesehen wird. Ich glaube die werden in der ersten Zeit ordentlich Geld verlieren mit der Route.
Was das bisherige Abkommen seit 2003 angeht - bzw 2006, seit wann es ausgenutzt wird: Emirates hätte jederzeit Hamburg sausen lassen können und gegen Berlin austauschen, das haben sie aber nie getan, trotz des großen politischen Interesses in Berlin aufzuschlagen. Das spricht Bände, ausnahmsweise mal für den Standort Hamburg.
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