HAM21, und was dann ?

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Re: HAM21, und was dann ?

Beitragvon LevHAM » 24.05.2017 16:41:51

Berti.hh hat geschrieben:Ich glaube aber auch einen besseren Bahnanschluss würd n den Flughafen noch besser da stehen lassen.


Wenn es etwas großspuriger sein darf, dann habe ich folgende Idee in petto:

Eine Art Crossrail in Hamburg. Startend in Stade über die Niederelbebahn mit Halt in Horneburg, Buxtehude, Neugraben. Dann in Hausbruch abzweigend entlang der Gütertrasse nach Altenwerder und Waltershof (auf eigenen Gleisen) in Richtung Finkenwerder.

Dort geht es in den Tunnel, mit einem unterirdischen Bahnhof Finkenwerder. Ab da folgt eine komplett unterirdische Innenstadtstrecke. Erst Elbquerung, danach Halt in Altona, Feldstraße, Jungfernstieg, Hauptbahnhof (Tief), Mundsburg, Borgweg und Flughafen. Dort wäre natürlich ein weiterer unterirdischer Bahnsteig nötig.

Von da aus geht es weiter in Richtung Norden über Norderstedt, mit Halt in Garstedt, und dann über die Trasse der AKN Linie A2, ab Ulzburg über die Trasse der A1 bis nach Neumünster hoch. Diese müsste natürlich entsprechend ausgebaut werden, gehalten wird nur in Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen und Bad Bramstedt.

Da wäre man natürlich mit locker sieben bis neun Milliarden Euro dabei, besonders der Innenstadt Tunnel und die Elbquerung wären diabolisch teuer. Solche Projekte werden jedoch leider nur in Berlin und in München realisiert, zu teuer.
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Re: HAM21, und was dann ?

Beitragvon DC1030 » 24.05.2017 20:58:06

LevHAM hat geschrieben: Solche Projekte werden jedoch leider nur in Berlin und in München realisiert, zu teuer.

Mit Projekten, die in Berlin "realisiert" werden, wäre ich vorsichtig :mrgreen: Und die 5-15 Milliarden Euro, die das Projekt verschlingen würden, könnte man definitiv besser verwerten...
Und wo ist der Mehrwert? Aus Stade geht's mit der S-Bahn in unter 45 Minuten zum Airport, selbes aus Neumünster, nur halt mit dem Kilius Bus
Gruß, Thomas

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Re: HAM21, und was dann ?

Beitragvon LevHAM » 24.05.2017 21:56:20

DC1030 hat geschrieben:
LevHAM hat geschrieben: Solche Projekte werden jedoch leider nur in Berlin und in München realisiert, zu teuer.

Mit Projekten, die in Berlin "realisiert" werden, wäre ich vorsichtig :mrgreen: Und die 5-15 Milliarden Euro, die das Projekt verschlingen würden, könnte man definitiv besser verwerten...
Und wo ist der Mehrwert? Aus Stade geht's mit der S-Bahn in unter 45 Minuten zum Airport, selbes aus Neumünster, nur halt mit dem Kilius Bus


Von Stade in 45 Minuten mit der S-Bahn zum Airport? In der Zeit kommt man nicht Mal bis Hauptbahnhof ab Stade.
Der Mehrwert ist, dass Schleswig Holstein deine dritte Achse von Hamburg nach Norden hat, Menschen aus Nord SH und Mittel SH und Dänemark mit dem SPNV um Längen schneller zum Flughafen kommen. Nur einer der Vorteile.
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Re: HAM21, und was dann ?

Beitragvon DC1030 » 24.05.2017 22:06:33

LevHAM hat geschrieben:Von Stade in 45 Minuten mit der S-Bahn zum Airport? In der Zeit kommt man nicht Mal bis Hauptbahnhof ab Stade.

Ok, hab jetzt nicht nachgeschaut wie lange das dauert. Aber selbst wenn es 1 Stunde oder 1 1/4 Stunden sind, finde ich das akzeptabel und auch, dass man nur einmal umsteigen muss. Von Kiel und Neumünster geht es, wie gesagt, ja auch recht simpel. Da bleibt immer die Frage der Verhältnismäßigkeit (Nutzen/Kosten). Es ist ja nicht so, dass es keine gute Verbindung gäbe. Mit dem Anschluss des Flughafens an das S-Bahn Netz wurde eine gute Möglichkeit geschaffen, dass die Leute den ÖPNV zum Airport nutzen.
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Re: HAM21, und was dann ?

Beitragvon paraglider » 24.05.2017 23:32:32

DC1030 hat geschrieben: ... Mit dem Anschluss des Flughafens an das S-Bahn Netz wurde eine gute Möglichkeit geschaffen, dass die Leute den ÖPNV zum Airport nutzen.


Das ist einerseits natürlich richtig. (Sogar so sehr richtig, dass ich zuweilen schon ernsthaft genervt bin, in der mit Gepäck und Passagieren vollgestopften S-Bahn zum Flugplatz zu fahren).

Andererseits scheint mir aber das ÖPNV Angebot vom/zum Airport bei weitem noch nicht ausreichend zu sein. Wenn ich mir anschaue, wieviele Passagiere nach wie vor das Taxi nutzen (müssen?), ist m.E. noch eine Menge Handlungsbedarf vorhanden. Wie überhaupt in weiten Teilen der Stadt...

Natürlich ist das Hauptproblem die seit Jahrzehnten völlig dilettantische Verkehrsplanung. Dass man sowohl in Sachen Schnellstrassen als auch bzgl. S- und U- Bahnen praktisch komplett auf ein "Ringsystem" verzichtet hat, ist ein unverzeihlicher Fehler. Was die Straßen angeht, ist ja bekanntlich eh Hopfen und Malz verloren (da pinselt man lieber überall Striche auf Hauptverkehrsstrassen, um ein paar Fahrradfahrer in Lebensgefahr zu bringen). Aber wenn es um neue S- und U-Bahnstrecken geht, könnte man mit gutem Willen vielleicht noch etwas retten (und mit Chance dabei sogar ein paar Autos von der Strasse bekommen). Auf jeden Fall müsste man "Entlastungslinien" erschaffen, die nicht zentral auf den Hauptbahnhof ausgerichtet sind. Eine zweite Elbquerung für die Bahn ist unabdingbar. Und die könnte tatsächlich auch den Airport anbinden (z.B. Neugraben - Altona - ... - Airport). Und wenn man dann noch einen Fernbahn-Endbahnhof am Airport schaffen würde (bspw. aus Kiel/Neumünster kommend), könnte man weitere Pendler dezentral ins Innenstadtnetz "einspeisen".

Dass man derart Optimierungen nicht von heute auf morgen erschaffen kann, ist mir natürlich bewußt. Gleichwohl muss man aber wenigstens mit einer Verbesserung der Situation planerisch beginnen. Und mit einem Minimum an Kosten könnte man sogar - quasi per sofort - eine Übergangslösung schaffen:

Linien, mit denen man langfristig die (S-/U-) Bahn beauftragen würde, könnte man umgehend durch Schnellbusse die ihren Namen verdienen improvisieren; und dabei den Airport als Knotenpunkt nutzen. Zum Beispiel jeweils "3-4 Stopper" aus Ahrensburg (Rahlstedt - Poppenbüttel - Airport), aus Osdorf (via Schnelsen), aus Neugraben (Altona - Eimsbüttel - Airport), aus Wandsbek etc... Die Strassenführung vor dem Ankunftsbereich würde sich bestens für einen Schnellbus-Bahnhof eignen, wenn man die Taxis in die zweite Spur verlegt. Und natürlich müsste man dafür sorgen, dass die Fahrstühle und Rolltreppen zur S-Bahn (die dann alle 5 Minuten als Vollzug fährt) nicht permanent kaputt sind! 8)
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Re: HAM21, und was dann ?

Beitragvon DC1030 » 25.05.2017 08:45:34

paraglider hat geschrieben:Wenn ich mir anschaue, wieviele Passagiere nach wie vor das Taxi nutzen (müssen?)

Ich bin mir sicher, dass der größte Teil dies nicht muss. Bei Geschäftreisenden ist es ja klar, da wird das Taxi genutzt, weil die Firma bezahlt (da habe ich auch schon das eine oder andere Mal eine 80 Euro Taxifahrt unternommen, die sicherlich nicht notwendig gewesen wäre).
Ein anderer großer Teil sind Urlauber. Auch das kenne ich, wenn man nach einem Urlaub zu Hause ankommt. Da ist das Taxi einfach die bequemste Art nach Hause zu kommen. Finanziell ist es dann auch meist egal, nachdem viele mehrere tausend Euro für den Urlaub ausgegeben haben.
Also ich denke die Schlange an einem Flughafen-Taxistand ist keine repräsentative Messgröße.
Gruß, Thomas

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Re: HAM21, und was dann ?

Beitragvon ConAir » 25.05.2017 12:14:42

LevHAM hat geschrieben:
Berti.hh hat geschrieben:Ich glaube aber auch einen besseren Bahnanschluss würd n den Flughafen noch besser da stehen lassen.


Wenn es etwas großspuriger sein darf, dann habe ich folgende Idee in petto:

Eine Art Crossrail in Hamburg. Startend in Stade über die Niederelbebahn mit Halt in Horneburg, Buxtehude, Neugraben. Dann in Hausbruch abzweigend entlang der Gütertrasse nach Altenwerder und Waltershof (auf eigenen Gleisen) in Richtung Finkenwerder.

Dort geht es in den Tunnel, mit einem unterirdischen Bahnhof Finkenwerder. Ab da folgt eine komplett unterirdische Innenstadtstrecke. Erst Elbquerung, danach Halt in Altona, Feldstraße, Jungfernstieg, Hauptbahnhof (Tief), Mundsburg, Borgweg und Flughafen. Dort wäre natürlich ein weiterer unterirdischer Bahnsteig nötig.

Von da aus geht es weiter in Richtung Norden über Norderstedt, mit Halt in Garstedt, und dann über die Trasse der AKN Linie A2, ab Ulzburg über die Trasse der A1 bis nach Neumünster hoch. Diese müsste natürlich entsprechend ausgebaut werden, gehalten wird nur in Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen und Bad Bramstedt.

Da wäre man natürlich mit locker sieben bis neun Milliarden Euro dabei, besonders der Innenstadt Tunnel und die Elbquerung wären diabolisch teuer. Solche Projekte werden jedoch leider nur in Berlin und in München realisiert, zu teuer.


Nette Idee, aber die Stadt ist nicht einmal in der Lage eine U-Bahn vom HBF via Stadtpark bis nach Bramfeld zu bauen und diese Bahn wäre sicherlich notwendiger als Dein Vorschlag :wink: - nett wäre es wenn die S-Bahn bis Norderstedt gehen würde, damit die Touris nicht regelmässig den Bus ab 23:00 nach Kiel verpassen
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Re: HAM21, und was dann ?

Beitragvon spotteralex » 25.05.2017 14:32:12

ConAir hat geschrieben:
LevHAM hat geschrieben:
Berti.hh hat geschrieben:Ich glaube aber auch einen besseren Bahnanschluss würd n den Flughafen noch besser da stehen lassen.


Wenn es etwas großspuriger sein darf, dann habe ich folgende Idee in petto:

Eine Art Crossrail in Hamburg. Startend in Stade über die Niederelbebahn mit Halt in Horneburg, Buxtehude, Neugraben. Dann in Hausbruch abzweigend entlang der Gütertrasse nach Altenwerder und Waltershof (auf eigenen Gleisen) in Richtung Finkenwerder.

Dort geht es in den Tunnel, mit einem unterirdischen Bahnhof Finkenwerder. Ab da folgt eine komplett unterirdische Innenstadtstrecke. Erst Elbquerung, danach Halt in Altona, Feldstraße, Jungfernstieg, Hauptbahnhof (Tief), Mundsburg, Borgweg und Flughafen. Dort wäre natürlich ein weiterer unterirdischer Bahnsteig nötig.

Von da aus geht es weiter in Richtung Norden über Norderstedt, mit Halt in Garstedt, und dann über die Trasse der AKN Linie A2, ab Ulzburg über die Trasse der A1 bis nach Neumünster hoch. Diese müsste natürlich entsprechend ausgebaut werden, gehalten wird nur in Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen und Bad Bramstedt.

Da wäre man natürlich mit locker sieben bis neun Milliarden Euro dabei, besonders der Innenstadt Tunnel und die Elbquerung wären diabolisch teuer. Solche Projekte werden jedoch leider nur in Berlin und in München realisiert, zu teuer.


Nette Idee, aber die Stadt ist nicht einmal in der Lage eine U-Bahn vom HBF via Stadtpark bis nach Bramfeld zu bauen und diese Bahn wäre sicherlich notwendiger als Dein Vorschlag :wink:

Kommt dann doch gegen 2025 mit der U5, oder habe ich etwas falsch in Erinnerung?
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Re: HAM21, und was dann ?

Beitragvon ConAir » 25.05.2017 15:07:01

spotteralex hat geschrieben:Kommt dann doch gegen 2025 mit der U5, oder habe ich etwas falsch in Erinnerung?


noch ist nicht 1cm Tunnel in Bau.... 8 Jahre für eine U-Bahn, die noch nicht einmal in Bau ist. In der Zeit buddeln sich die Chinesen durch das Himalaya von Tibet nach Kathmandu und verlängern somit die Eisenbahn....
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Re: HAM21, und was dann ?

Beitragvon spotteralex » 25.05.2017 15:19:23

ConAir hat geschrieben:
spotteralex hat geschrieben:Kommt dann doch gegen 2025 mit der U5, oder habe ich etwas falsch in Erinnerung?


noch ist nicht 1cm Tunnel in Bau.... 8 Jahre für eine U-Bahn, die noch nicht einmal in Bau ist. In der Zeit buddeln sich die Chinesen durch das Himalaya von Tibet nach Kathmandu und verlängern somit die Eisenbahn....

Das steht außer Frage.
Die U4 hat ja am Ende auch phänomenale zwei neue Stationen gebracht (und mit weiteren Bauabschnitten wurde meines Wissens noch nicht angefangen), bei über 5 Jahren Bauzeit und nicht wenig investiertem Geld.
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Re: HAM21, und was dann ?

Beitragvon LevHAM » 25.05.2017 15:59:36

spotteralex hat geschrieben:
ConAir hat geschrieben:
spotteralex hat geschrieben:Kommt dann doch gegen 2025 mit der U5, oder habe ich etwas falsch in Erinnerung?


noch ist nicht 1cm Tunnel in Bau.... 8 Jahre für eine U-Bahn, die noch nicht einmal in Bau ist. In der Zeit buddeln sich die Chinesen durch das Himalaya von Tibet nach Kathmandu und verlängern somit die Eisenbahn....

Das steht außer Frage.
Die U4 hat ja am Ende auch phänomenale zwei neue Stationen gebracht (und mit weiteren Bauabschnitten wurde meines Wissens noch nicht angefangen), bei über 5 Jahren Bauzeit und nicht wenig investiertem Geld.


Bei der U4 ist die Verlängerung zu den Elbbrücken bereits im Bau, auch dort wird ein ziemlich spektakulärer Bahnhof entstehen, diesesmal Oberirdisch. Zudem soll die U4 auf der anderen Seite ab Horner Rennbahn über Stoltenstraße bis zur Dannerallee verlängert werden. Sind knapp 2 Kilometer, die Vorentwurfsplanung ist gerade fertig. Das Ding soll noch vor dem ersten U5-Abschnitt in den Bau gehen.

Am Ende haben die in der Dannerallee ihre U-Bahn und die Steilshooper und Bramfelder gucken wieder in die Röhre, ich sehe es kommen.
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Re: HAM21, und was dann ?

Beitragvon NCC1701 » 25.05.2017 16:20:36

Hi,
egal wo und wie gebaut wird. Wir sind uns alle einig, dass es einfach zulange dauert und das es auch noch einiger Verbesserungen braucht. Und das mit der S1 ist glaube ich damals auch nur so geworden, weil es zu dem Zeitpunkt einfach nur die billigste Lösung war.

...NCC1701
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Re: HAM21, und was dann ?

Beitragvon ConAir » 25.05.2017 16:45:31

LevHAM hat geschrieben:Bei der U4 ist die Verlängerung zu den Elbbrücken bereits im Bau, auch dort wird ein ziemlich spektakulärer Bahnhof entstehen, diesesmal Oberirdisch. Zudem soll die U4 auf der anderen Seite ab Horner Rennbahn über Stoltenstraße bis zur Dannerallee verlängert werden. Sind knapp 2 Kilometer, die Vorentwurfsplanung ist gerade fertig. Das Ding soll noch vor dem ersten U5-Abschnitt in den Bau gehen.

Am Ende haben die in der Dannerallee ihre U-Bahn und die Steilshooper und Bramfelder gucken wieder in die Röhre, ich sehe es kommen.


Spektakulär finde ich den Tunnel durch das Himalaya, und nicht so ein Glas-ding an den Elbbrücken. Spektakulär finde ich, dass man so einen Tunnel in der gleichen Zeit fertig bekommt wie der Ausbau des Flughafens lt. Abendblatt von Mittwoch.... stat Elbphil, das Geld für den Flughafen verwenden, wäre sinnvoller gewesen ;-) OrchesterSPOTTEN ist soooooo langweilig! :mrgreen: den reinen TU5 / BAC 1- 11 Sound kann keine Elbphil toppen
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Re: HAM21, und was dann ?

Beitragvon airport addict » 25.05.2017 16:50:45

paraglider hat geschrieben:Linien, mit denen man langfristig die (S-/U-) Bahn beauftragen würde, könnte man umgehend durch Schnellbusse die ihren Namen verdienen improvisieren; und dabei den Airport als Knotenpunkt nutzen. Zum Beispiel jeweils "3-4 Stopper" aus Ahrensburg (Rahlstedt - Poppenbüttel - Airport), aus Osdorf (via Schnelsen), aus Neugraben (Altona - Eimsbüttel - Airport), aus Wandsbek etc... Die Strassenführung vor dem Ankunftsbereich würde sich bestens für einen Schnellbus-Bahnhof eignen, wenn man die Taxis in die zweite Spur verlegt. Und natürlich müsste man dafür sorgen, dass die Fahrstühle und Rolltreppen zur S-Bahn (die dann alle 5 Minuten als Vollzug fährt) nicht permanent kaputt sind! 8)


Es gab mal so eine Verbindung: Buslinie 52, Altona-Airport, meiner Erinnerung nach nur mit Zwischenhalt an der Gärtnerstraße(Hoheluft), die zusätzlich zum Schnellbuszuschlag wegen der noch weniger Halte einen "Airport-Zuschlag" kostete ... nach kurzer Zeit wure diese Linie eingestellt, weil wohl hauptsächlich heiße Luft durch die Straßen geschaukelt wurde.

Ankommende Reisende mit viel Gepäck sind nicht zwangsläufig eine natürliche Zielgruppe für den ÖPNV, einerseits aus Unkenntnis der Verbindungen und Tarife (ich hatte mal einen englischsprechenden Herren neben mir am Automaten am Airportbahnhof, der die S1-Haltestellen-"Perlenschnur"-Auskunftstafel immer wieder absuchte und mich fragte, "why is Bremen main station not on this line?"), andererseits weil viele Bahnhöfe keine durchgehende Bahnsteig-Straße-Verbindung mit einem Fahrstuhl anbieten und Umsteigen mit Gepäck sowieso ein unangenehmes Rollen und/oder Schleppen ist - selbst nur von Niederflurbus zu Niederflurbus. Nur für gefühlt längere Strecken wird abermaliges Gepäckverstauen hingenommen, wie beim Kielius-Bus oder bei Flughäfen mit Fernbahnanschluß - innerhalb der Stadt hat das Taxi immer einen Zeit- und Bequemlichkeitsvorsprung.

Am Flughafen Beschäftigte (ohne Gepäck...) von der Straße zu holen wäre vielleicht ein lohnenswerteres Ziel, um den Individualverkehr am Flughafen einzugrenzen. Hier wieder scheint mir die LH-Basis Vorreiter: zum Schichtwechsel Linienverlängerungen (292, sonst nur bis Airport / 114, sonst nur bis Licentiatenberg) bzw. Verstärkerfahrten (23 Ri. Barmbek). Merkwürdig, dass die (indirekt städtische) Hochbahn der (privaten) LH-Technik da mehr entgegenkommt als dem (städtischen) Flughafen...wo allen, die ab 3:30 für die ersten Flüge um sechs anfangen müssen, der Nachtbus 606 angeboten wird...
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Re: HAM21, und was dann ?

Beitragvon LevHAM » 25.05.2017 20:32:12

Es sind ja nicht nur die Mitarbeiter, die den 606 bzw 274 am Wochenende besiedeln. Es sind auch sehr viele Fluggäste mit Gepäck. Viele, die nicht so oft fliegen, denken, dass die erste S-Bahn mit Ankunft um 04.28 nicht ausreicht, wenn sie um 6 fliegen. Nicht selten sehe ich sogar am späten Abend Menschen mit Koffern in der S1 Richtung Flughafen. Die nächtigen dann im Ankunftsbereich der Terminals. Liegt aber auch oft daran, dass sie aus dem Umland kommen, von wo aus sie unmöglich vor ca 05.30 am Airport sein könnten mit dem ÖPNV.

Da hat verloren, wessen Maschine um 6 abfliegt.
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Re: HAM21, und was dann ?

Beitragvon Sören » 25.05.2017 20:49:39

Ganz genau, Levent. Während den Hamburgern eine Odysse mit dem Nachtbus möglich ist, kann man die frühen Flüge vergessen, wenn man im Hamburger Umland wohnt. Die erste Verbindung auf der Metronom-Strecke aus Richtung Bremen bringt einen frühestens um 05:49 zum Airport. Bevor also spannende, neue Streckenführungen gebaut werden, wären schon mal mehr Metronom-Frequenzen gen Hamburg ein Anfang. :)
Viele Grüße, Sören

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Re: HAM21, und was dann ?

Beitragvon Zak » 26.05.2017 08:28:53

Ich glaube nicht, dass die ÖPNV-Anbindung an den Airport momentan das größte Problem ist. Nicht dass ich sie besonders gut fände. Aber das einzige, was wirklich helfen würde, den Airport besser an das weitere Umland anzubinden, wäre eine direkte Anbindung des Airports ans Fernbahn-Netz. Und das wird nicht passieren, weil trassentechnisch kaum zu realisieren, und von der DB auch nicht wirklich gewollt.

Auch wenn man noch eine U-Bahn zum Airport baut, oder die S-Bahn-Anbindung verbessert, werden viele Paxe keinen Bock haben, mit Gepäck auf dem Weg zum Airport 2-3x umsteigen zu müssen. Da ist das Taxi einfach bequemer. Und aus dem Umland wird man auch mit besseren Verbindungen nicht mit dem ÖPNV zum Airport kommen, wenn man morgens um 6 fliegt. Denn die früheste S-Bahn ist selbst für viele Hamburger realistisch kaum zu erreichen.

Natürlich wäre jede weitere Verbindung ein Gewinn für den Airport, aber eine U5 allein wird dem Flughafen nicht Millionen weiterer Paxe bescheren. Denn ich bezweifele, dass die Anbindung Leute aus dem näheren Umland davon abhält, über HAM zu fliegen. Deswegen kann man die Anbindung trotzdem gerne verbessern, nur Wunder versprechen sollte man sich davon nicht.
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Re: HAM21, und was dann ?

Beitragvon LevHAM » 28.05.2017 18:57:43

Schon wieder muss ich was aus der BILD verlinken, aber ist nunmal so! Im Airport Modell ist der Ausbau schon fertig, Foto im Artikel.

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Re: HAM21, und was dann ?

Beitragvon paraglider » 28.05.2017 22:31:29

LevHAM hat geschrieben:Schon wieder muss ich was aus der BILD verlinken, aber ist nunmal so! Im Airport Modell ist der Ausbau schon fertig, Foto im Artikel.

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Da fehlt aber der Vorbau vor T1/Plaza/T2. Wie weit mag der wohl vom heutigen Gebäudeabschluß aufs Vorfeld reichen? Und bekommt der eine Besucherterrasse? 8)
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Re: HAM21, und was dann ?

Beitragvon Berti.hh » 29.05.2017 14:54:39

Hallo,

Also das mit der Piersüd sieht ja schon mal gut aus.
Aber ich bin mal gespannt wie das neue Terminal aussehen soll ?
Ob es genauso wie die andern gebaut wird nur kleiner ?
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