Mal wieder Ärger mit den Nachbarn

Alles rund um die Hamburger Airports. Neues, Hintergründe, und alles was bei "uns vor der Tür" so passiert. Außer den Daily Movements natürlich, für die gibt es einen eigenen Raum.

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jannemann
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Mal wieder Ärger mit den Nachbarn

Beitrag von jannemann » 29.01.2008 17:32:37

Obwohl der Flughafen ständig in neue Schallschutzmassnahmen seiner Anrainer investiert, meckern nach wie vor einige über Fluglärm und das angeblich extensive Nutzen von Grenzzeiten zwischen 2300 und 2400.
dabei sind die Ausnahmegenehmigungen in der Nachtruhe von 511 (2006) auf 456 zurückgegangen.

http://www.abendblatt.de/daten/2008/01/29/841838.html

BiG Fluglärm spricht von "Gesundheitsgefahr"..die müssens ja wissen...
Zuletzt geändert von jannemann am 29.01.2008 17:55:52, insgesamt 1-mal geändert.

AB737
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Beitrag von AB737 » 29.01.2008 17:39:30

Die fliegen doch auch in Urlaub???
Oder fahren die Anwohner nur mit dem Auto???

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Harlie
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Beitrag von Harlie » 29.01.2008 18:40:50

Einer der eifrigsten ist ... aus Pinneberg: "Ich habe in den vergangenen sieben Jahren rund 2000 Fluglärmbeschwerden eingereicht.
Masse statt Klasse? Kann ja sein, das man über An- und Abflugrouten diskutieren muss. Aber hilft es, sieben Jahre lang fast jeden Tag eine Beschwerde einzureichen? Der arme Mann kann ja gar nicht mehr in Urlaub fahren! :-)

Ich denke, Fakten statt Polemik könnten helfen. Und nachdenken. Ich hab' mir auch überlegt, ob ich mein Haus in Hummelsbüttel genau da kaufe, wo es jetzt steht (Im Anflug für XFW). Für den A380 über der Terasse passten 70mm genau. :top:

Ist natürlich alles eine Frage des Preises. Man weis ja (seit 1911), wo der Flughafen ist. Je näher dran, umso billiger die Grundstücke. Man kann nicht alles haben...
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Alster68
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Beitrag von Alster68 » 29.01.2008 19:03:23

:mrgreen: Das gleiche Spiel in Frankfurt: Man kaufe sich ein billiges Grundstück in der Einflugschneise, trete inne Anti-Fluglärm-Bewegung ein und verschiebe die Prozesstermine, um zwei Wochen nach Malle zu fliegen...

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EISbreaker
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Beitrag von EISbreaker » 29.01.2008 21:26:44

AB737 hat geschrieben:Die fliegen doch auch in Urlaub???
Oder fahren die Anwohner nur mit dem Auto???
Na toll, dann belästigen die mit ihren Autos die Leute, die an der Autobahn wohnen. :wink:
Bis denn...
ANDY


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JU52
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Beitrag von JU52 » 29.01.2008 22:38:03

EISbreaker hat geschrieben:
AB737 hat geschrieben:Die fliegen doch auch in Urlaub???
Oder fahren die Anwohner nur mit dem Auto???
Na toll, dann belästigen die mit ihren Autos die Leute, die an der Autobahn wohnen. :wink:
Sorry Jungs, aber mit solchen Bemerkungen kann man keine Diskussion führen. Das eine hat mit dem anderen doch nun wirklich nichts zu tun, ihr vergleicht Äpfel mit Birnen.

Aber bevor dieses Thema jetzt hier in pro und contra ausartet - wir hatten es schon mal :wink:

--->>> viewtopic.php?t=2697&highlight=flugl%E4rm
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EISbreaker
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Beitrag von EISbreaker » 30.01.2008 01:50:49

Mal ehrlich, was soll man da noch groß zu sagen.
Die Damen und Herren beschweren sich in schöner Regelmäßigkeit, ebenso regelmäßig kommt es in die Zeitung.
Bei Anwohnern von Bahnstrecken oder stark frequentierten Straßen ist es nichts anderes, nur dass das Thema wohl nicht ganz so intertessant für die Medien zu sein scheint. Aber alle diese Leute fühlen sich von Verkehrslärm belästigt.
Zum Teil sicherlich auch zurecht. Es dreht sich ja nun nicht ausschliesslich um die "günstigen" Neubaugebiete sondern es gibt auch viele Leute die schon viele Jahre in den Häusern wohnen. Und wenn dann, um mal speziell auf die Flieger zurückzukommen, in schöner Regelmäßigkeit mit Sondergenehmigung während des Nachtflugverbotes geflogen wird dann ist das auch nicht OK.
Da ich mir gut vorstellen kann, dass es sich in den meisten Fällen um "Wiederholungstäter" handelt, sollte man tatsächlich mal die Landegenehmigung verweigern.
Ich bin davon überzeugt, dass die z.B dann nach Hannover geschickten Kunden den Airlines so dermaßen Feuer unter'm Hintern machen, dass die in Zukunft keine andere Wahl haben als ihre Flugpläne zu optimieren.
Wenn regelmäßige Umleitungen durch offensichtlich in kauf genommene Verspätungen sich erstmal herumsprechen könnte sich das eher ungünstig auf das Image der Airline auswirken.
Bis denn...
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flieg wech
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Beitrag von flieg wech » 30.01.2008 15:16:23

das Problem ist nicht wirklich der Gegenstand der Kritik...Fluglärm ist nun einmal schwer erträglich und auch gesundheitsschädlich...unredlich ist, dass es bei diesen Kampagnen eigentlich gar nicht um das grundsätzliche Problem geht, sondern darum, dass man bitte woanders die Leute um ihre Nachtruhe bringen moechte....und dadurch wirkt das ganze Engagement verlogen....andererseits kann man grundsätzlich nach der Notwendigkeit von Stadtflughäfen fragen.

ilam
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Beitrag von ilam » 30.01.2008 20:50:09

Bitte nicht alle Lärmopfer über einen Kamm scheren. Wer direkt an einen Verkehrsflughafen zieht und sich dann über den Lärm beschwert, ist meiner Meinung nach selbst Schuld.
Wer sich meiner Meinung nach zurecht beschwert, sind Leute, denen auf einmal eine neue Lärmquelle vor die Nase gesetzt wird. Ich weiß wovon ich rede, ich wohne neben der Güterumgehungsbahn (die zuvor nur sporadisch mit maximal Tempo 50 und jetzt die ganze Nacht durch mit Tempo 80 genutzt wird) und ziehe jetzt um. Und die Bahn versucht mit allen Mitteln, alles an Lärmschutzmaßnahmen auf die Anwohner abzuwälzen und passt nur auf, nichts an der Strecke zu verändern, was dazu führen würde, dass die aktuellen Emissionsschutzgesetze gelten.
Für den Flughafen gelten hingegen die aktuellen Gesetze, er ist in der Tendenz über die Jahre hinweg immer leiser geworden, aber er ist halt nicht nach Kaltenkirchen umgezogen, wie manche Spekulanten erhofft hatten. Zudem kümmert er sich um den Lärmschutz für die Anwohner.

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JU52
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Beitrag von JU52 » 30.01.2008 23:56:20

Der Knackpunkt bei diesem Problem (das man sicherlich von beiden Seiten betrachten sollte) ist der, dass eine Ausnahmeregelung nicht zur gängigen Praxis werden darf! Auch wenn es weniger Fälle waren als im Vorjahr - 465 Flüge im Jahr 2007 nach 23.00 Uhr dokumentieren nicht gerade überzeugend eine Ausnahme von der Regel :roll:




PS: @Jan
Ist bei der Zahl der Postflieger eigentlich einbezogen oder sind dort nur die Pax-Flüge gemeint?
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LevHAM
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Beitrag von LevHAM » 31.01.2008 00:12:53

"Extensives" nutzen der Grenzzeiten zwischen 2300 und 2400. lol, das sind eine, machmal zwei Flugbewegungen pro Tag bei 456 ...
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AB737
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Beitrag von AB737 » 31.01.2008 00:20:49

Aber für die Anwohner vielleicht zu viel.

jannemann
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Beitrag von jannemann » 31.01.2008 01:24:04

Ist bei der Zahl der Postflieger eigentlich einbezogen oder sind dort nur die Pax-Flüge gemeint?
ich schätze mal Ersters ist korrekt, damit sind wohl die wochentäglichen LH-Postflieger nach FRA gemeint. DHL und FedEx fliegen ja eigentlich vor 2300 ab, bzw. nach 0600 an.

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Beitrag von AB737 » 31.01.2008 01:26:02

Jan ich kann da zur nur Ja und Nein sagen.

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Beitrag von JU52 » 31.01.2008 11:29:54

LevHAM hat geschrieben:"Extensives" nutzen der Grenzzeiten zwischen 2300 und 2400. lol, das sind eine, machmal zwei Flugbewegungen pro Tag bei 456 ...
Genau derratige Äußerungen brauchen wir bei solch einer Diskussion :roll: :roll: :roll:


Mich würde interessieren, wie du im Zusammenhang mit deiner Argumentation das Wort Ausnahmeregelung definierst??? Ich bin gespannt...
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Beitrag von ilam » 14.02.2008 07:54:34

Die Postmaschinen werden abgeschafft: http://www.abendblatt.de/daten/2008/02/14/847710.html

Gründe sind laut Post "Klimaschutz + Kostengründe", zu deutsch es wird der Post zu teuer.

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Beitrag von LevHAM » 14.02.2008 11:47:28

Und was bedeutet das für die Post unserer "Südlandischen" Landesgenossen? Dauert das nun einen Tag länger?
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Beitrag von Felipe Garcia » 14.02.2008 11:54:49

LevHAM hat geschrieben:Und was bedeutet das für die Post unserer "Südlandischen" Landesgenossen? Dauert das nun einen Tag länger?
Wieso sollte das einen tag länger dauern? Die Maschine kommt doch aus Frankfurt und geht nachts nach Frankfurt, diese werden nun entfallen, aber als ersatz kommen LKWs, die zwar ein wenig länger brauchen (ca. 4-6 std), aber Morgens werden die Briefe dann verteilt...

Wenn ich irren sollte, kiritk ist angebracht ;)

Mfg
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Beitrag von jannemann » 14.02.2008 12:01:14

nochmal zur Klarstellung für die "älteren"...:
davon sind nur die LH Flüge betroffen, nicht die DHL oder FDX Flüge , sehe ich das richtig ?

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Beitrag von LevHAM » 14.02.2008 12:08:41

Naja, da ist ja nur von der Maschine die um 2305 rausgeht und um 0210 reinkommt die Rede, von daher gehe ich davon aus das es nur LH ist ...
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Beitrag von Excelsior » 14.02.2008 13:13:58

Hallo!

"Im Sinne des Klimaschutzes", wirklich erstaunlich, wofür dieses Thema immer wieder missbraucht wird. Klimafreundlich wäre eine Postbeförderung analog französischem Vorbild mit dem ICE. Weiß jemand, wie viele LKW da täglich benötigt werden?!? Ist etwas off topic, ich weiß, aber ich könnte Zustände kriegen, wenn ich so etwas lese.

Alster68
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Beitrag von Alster68 » 14.02.2008 22:53:00

Na Endlich :wink: Das predige ich in einem anderen Rahmen seit Jahren...mit wachsender Verzweiflung allerdings. Die Bahn befördert nämlich ihre Güter zu etwa 2/3 per LKW während sie ihre eigene Schieneninfrastruktur immer weiter abbaut. Auch off-topic -sorry- aber man möge sich das mal auf der Zunge zergehen lassen :evil:

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Beitrag von knochenmann(ex) » 21.02.2008 21:33:36

HÄH? Mal ehrlich, ein riesengrosses Fragezeichen ob dem, was hier diskutiert wird! Zugegebenermassen nimmt die Anzahl der Flugbewegungen zu, das aber auch nicht ewig, weil der Markt sich konsolidiert! Die Flieger an sich werden auch ohnehin immer leiser! Was die Dauernörgler angeht: Billig ´ne Wohnung oder ein Grundstück oder eine Parzelle in einem Kleingartenverein abgreifen in einem Gebiet, von dem mann_frau von vornherein weiss, das es im Bereich des Flughafens liegt ist das eine: Hinterher die Schnauze wegen der angeblichen Lärmbelästigung aufreissen und alles mögliche und halt auch unmögliche verlangen ist das andere, ganz abgesehen davon, das Fluglärm für genau diese Klientel gerade dann sozialverträglich gleich ihren eigenen Interessen entsprechend ist, solange sie selbst für ein paar Euro nach Malle fliegen können! Leider sind diese Leute frech und dementsprechend laut und werden demzufolge leider von der Politik derzeit ernst genommen, Wirtschaftsstandortpolitik lässt sich über diese Klientel aber weiss Gott nicht definieren! LG Detlef[/b]
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Beitrag von JU52 » 21.02.2008 22:26:02

@Knochi

Ich gebe dir recht, dass es Leute gibt, die bei ihrer Kritik am Fluglärm maßlos übertreiben. Es gibt aber sicherlich genauso Leute, die sich nicht laut äußern, aber dennoch am Lärm stören.

Der Vergleich mit dem Flug hinkt außerdem meiner Meinung nach.
Würde demnach ja bedeuten, dass ich, sofern ich mich durch Fluglärm grundsätzlich gestört fühle, eigentlich nicht fliegen darf? Ich persönlich glaube, dass die meisten vom Lärm betroffenen Anwohner diese "Belästigung" weitgehend akzeptiert haben bzw. wenn sie dort hinziehen in Kauf nehmen und sich in erster Linie gegen ein Aufweichen von bestehenden Lärmschutzregelungen (z.B. Nachtflugbestimmungen) aussprechen. Bei einem kannst du dir sicher sein, die Airlines würde garantiert liebend gern auch um 1, 2 oder 3 Uhr nachts nach Malle & co fliegen.

Auch nicht zu vergessen, dass Lärmschutz heutzutage in wohl allen Bereichen einen wesentlich höheren Stellenwert hat als vor 20 oder 30 Jahren und daher in der Politik eine ganz wesentliche Rolle spielt!
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Beitrag von Alster68 » 22.02.2008 18:55:30

Stimmt! Die Flieger werden immer leiser und totzdem die Stimmen lauter! Ich kann mich noch gut an früher erinnern: Die Tridents hat man noch gehört, da war der Bomber schon über Amsterdam :mrgreen: Und sooo wenig Verkehr gab´s gegen sechs z.B. auch vor 25 Jahren schon nicht...

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Beitrag von jannemann » 18.03.2008 11:21:06

Der Lärmschutzbeauftragte Hans-Heinrich Wendland (60) hat mal wieder einige notorische Lärm-Übeltäter ausgespäht, die - wie er meint - mutwillig Verspätungen einkalkulieren, um immer öfter nach 23:00 Uhr zu landen.
http://www.abendblatt.de/daten/2008/03/18/859733.html

Ich denke, der werte Herr sollte mal einen ganz normalen Arbeitstag einer Crew mitmachen, dann wüsste er, dass man Verspätungen in den Abenstunden nie ganz vermeiden kann.

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Beitrag von LevHAM » 18.03.2008 11:59:35

Na, mich würde mal Interessieren bei welchen Airlines hier ein drittel ihrer Flugzeuge nach 23 Uhr landen :roll: .
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Tex
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Beitrag von Tex » 18.03.2008 20:42:24

jannemann hat geschrieben:Ich denke, der werte Herr sollte mal einen ganz normalen Arbeitstag einer Crew mitmachen, dann wüsste er, dass man Verspätungen in den Abenstunden nie ganz vermeiden kann.
Ich denke darum geht es auch nicht! Sondern um das "einbauen" der Verspätung in den Flugplan!

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Beitrag von jannemann » 18.03.2008 21:27:15

schon klar, aber laut Flugplan gibt es keine Landungen mehr nach 23:00 Uhr. Also schwarz auf weiss gibts da keine nachweisbare Planmässigkeit verspäteter Flüge.

Ich denke der gute Herr Ober-Lärmschützer wird Probleme haben seine Anschuldigungen zu beweisen.

Denn Verspätungen - das war meine These - kumulieren sich tendenziell nun mal im Flugalltag zum Abend hin.
Das war schon immer so und ist nichts Neues.

Wer nach 23:00 landet wird ja dafür auch mit saftigen Gebühren abgestraft. Landeverbot ab 23:00 ? Ich glaube es hagelt...
Wo kommen wir hin, wenn wegen 5 Lärmbeschwerden 180 Passagiere die Nacht in Schönefeld verbringen dürfen...

Wer es eindeutig bis 00:00 nicht schafft über die Bahn 15 ins Körbchen zu huschen, muss woanders runter. Auch dies ist total ok.

Wir reden von 4 Maschinen Abend, von denen drei bis spätestens 22:30 da sind (so meine Erfahrungen vom Videotext).

Ich denke, man sollte die Kirche im Dorf lassen und mal abwägen in welchem Verhältnis der wenige Lärm gegenüber dem Nutzen des Flughafens steht.

vG
J

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