Es geistern da ja einige Zahlen im Luftraume herum...
Dann bemühen wir doch einfach mal den Taschenrechner!
Von einem "Passagierverlust" um die 500.000 pro Jahr war die Rede, als es um den Wegfall der Strecken von und nach Barcelona, Karlsruhe (Baden Baden

) und Zürich ging. Also nehmen wir diese zahl mal als Basis der Berechnung...
500K Paxe pro Jahr, macht umgerechnet auf den Tag 1.369 Paxe. Wobei es weniger sein dürften, da sich das gedachte Szenario ja nur im verkehrsschwächeren Winterhalbjahr abspielt. Aber egal.
Der Winterflugplan 2011/2012 wies für genau jene Strecken exakt 45 Flugpaarungen ( = 90 Flüge) pro Woche aus. Macht also - nach oben gerundet - 13 Flüge (nicht Flugpaare!) pro Tag.
Merkt schon jemand was???
Dann verteilen wir mal die 1.369 Passagiere auf 13 Flüge...
105
ist die magische Zahl!
Und jetzt wollen uns doch wohl die Rechenkünstler aus dem HAM-Management hoffentlich nicht erzählen, dass es Air Berlin in der Vergangenheit tatsächlich gelungen ist, auf den besagten Strecken
pro Flug (nicht Flugpaar!) 105 (in Worten: einhundertundfünf) Kunden zu aquirieren, die sonst mit anderen Verkehrsmitteln oder gar nicht gereist wären?!? Da kann man doch wirklich nur noch herzhaft drüber lachen; wenn es nicht so traurig wäre. Und schwierig wird das mit den 105 auch schon mal alleine deswegen, weil die Hälfte aller betroffenen Verbindungen (46 an der Zahl) mit DASH8-400 durchgeführt wurden. Da hat man dann wohl Leute in den Gepäckraum gesperrt oder auf dem Dachgepäckträger verzurrt...
Kann es vielleicht sein, dass man seitens des Managements mit diesen Streckenstreichungen von Air Berlin möglicherweise eigene Verfehlungen kaschieren möchte? Mir zumindest drängt sich dieser Verdacht auf.
P.S.
Sollte ich in den Berechnungen einen Denk- oder Rechenfehler gemacht haben, möge man Nachsicht üben und mir einen zarten Hinweis geben. Ich hatte in Mathe nur eine 4...