Warnstreik in HAM

Alles rund um die Hamburger Airports. Neues, Hintergründe, und alles was bei "uns vor der Tür" so passiert. Außer den Daily Movements natürlich, für die gibt es einen eigenen Raum.

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Taliesin
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von Taliesin »

steppenwolf hat geschrieben:Ich persönlich finde diesen Streik in dieser Form und unangemeldet nicht angebracht! Ein Lohn von über 11 Euro pro Stunde für Durchleuchten und Kofferdurchsuchen ist etwas, wovon 1 Euro-Jobber und all diejenigen, die von Hartz-IV leben müssen nur träumen können, ganz abgesehen von den von der Arbeitsagentur ohnehin aussortierten!
Was ist denn das für eine verquere Logik? Es gibt Leute denen es schlechter geht, also darf keiner höhere Löhne fordern?
Und du spendest auch all dein Gehalt, das über die 11€ pro Stunde raus geht, ja? Sehr löblich.
steppenwolf hat geschrieben:Mir geht es auch garnicht um die Geschäftsreisenden, die betroffen sind, sondern um die vielen tausend Arbeitnehmer, die ihren Jahresurlaub planen müssen und anmelden müssen und dementsprechend buchen! Und das mit Familie und Kindern, und nun stehen sie da, und der Flieger ist weg! VERDI hat sich da wohl ins eigene Knie geschossen! Manchmal sollte es eben vorher überlegt werden, wen man gedenkt zu treffen! In meinen Augen eine glatte 6 Minus für Verdi!
Dass ein Streik das Resultat einer gescheiterten Tarifverhandlung ist, ist dir scheinbar nicht klar. Dem Flughafenbetreiber war es ja offensichtlich auch egal, ob es im Streikfall zu Flugausfällen oder nicht abgefertigten Passagieren kommt, wieso sprichst du den von aller Schuld frei?
Verdi fordert doch nur, dass die Löhne an die an anderen Flughäfen angeglichen werden, was ist an der Forderung so überzogen? Soll man sich endlos mit Drohungen von 400€-Jobs und Kurzarbeit ins Bockshorn jagen lassen? Vielleicht will das Sicherheitspersonal auch mal mit Familie und Kind in den Urlaub fliegen? Das geht mit 13,50€/h halt auch besser als mit 11,50€/h..
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ulmi76
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von ulmi76 »

MA330 hat geschrieben:Im Grundsatz stimme ich zu, Dumpinglöhne sind nicht ok. ABER: Die Ausbildung zu einem BPol-Beamten dauert viel länger als die zu einer Sicherheitsfachkraft. Außerdem braucht man für den Beamtendienst einen Realschulabschluss oder besser noch Abi. Folglich muss ein Beamter mehr verdienen als ein Securitasmitarbeiter....
Das mußt du mir mal erklären, warum die Ausbildungsdauer den Verdienst bestimmt.
paraglider hat geschrieben: In der aktuellen Medienberichterstattung ist mir übrigens bislang nicht aufgefallen, dass den ver.di-Leuten auch nur ein einziges mal ein Wort des Bedauerns in Richtung der betroffenen Passagiere über die Lippen gekommen wäre. Statt dessen quatscht deren Einpeitscher permanent von einem "vollen Erfolg".
Das ist mir bei der Berichterstattung auch aufgefallen, der volle Erfolg. Ich frage mich für wen das Ganze ein Erfolg ist.
Für den Flughafen? nein!
Für die Fluggäste? nein!
Für die Sicherheitsmitarbeiter? langfristig eher nicht.
Für Ver.di? Ja, denn die konnten sich mal wieder medienwirksam profilieren, und ihre "Macht" demonstrieren.
Somit können die auch von einem vollen Erfolg reden.

Eine andere Frage die sich mir stellt ist, was mit dem Gepäck der Fluggäste passiert, die nicht rechtzeitig zum Flugzeug kommen.
Man kennt ja die Ausrufe nach Herrrn oder Frau Xyz. Aber was ist wenn von 140 Paxen nur 50 am Gate ankommen? Und das bei jedem Flug.
Gruß Silvio

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MA330
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von MA330 »

ulmi76 hat geschrieben:
MA330 hat geschrieben:Im Grundsatz stimme ich zu, Dumpinglöhne sind nicht ok. ABER: Die Ausbildung zu einem BPol-Beamten dauert viel länger als die zu einer Sicherheitsfachkraft. Außerdem braucht man für den Beamtendienst einen Realschulabschluss oder besser noch Abi. Folglich muss ein Beamter mehr verdienen als ein Securitasmitarbeiter....
Das mußt du mir mal erklären, warum die Ausbildungsdauer den Verdienst bestimmt.
paraglider hat geschrieben: In der aktuellen Medienberichterstattung ist mir übrigens bislang nicht aufgefallen, dass den ver.di-Leuten auch nur ein einziges mal ein Wort des Bedauerns in Richtung der betroffenen Passagiere über die Lippen gekommen wäre. Statt dessen quatscht deren Einpeitscher permanent von einem "vollen Erfolg".
Das ist mir bei der Berichterstattung auch aufgefallen, der volle Erfolg. Ich frage mich für wen das Ganze ein Erfolg ist.
Für den Flughafen? nein!
Für die Fluggäste? nein!
Für die Sicherheitsmitarbeiter? langfristig eher nicht.
Für Ver.di? Ja, denn die konnten sich mal wieder medienwirksam profilieren, und ihre "Macht" demonstrieren.
Somit können die auch von einem vollen Erfolg reden.

Eine andere Frage die sich mir stellt ist, was mit dem Gepäck der Fluggäste passiert, die nicht rechtzeitig zum Flugzeug kommen.
Man kennt ja die Ausrufe nach Herrrn oder Frau Xyz. Aber was ist wenn von 140 Paxen nur 50 am Gate ankommen? Und das bei jedem Flug.
Das ist doch logisch...irgendein Trottel mit abgebrochener Ausbildung verdient weniger, als einer mit abgeschlossenem Master-BWL-Abschluss und Job. Bezahlt wird schließlich für Arbeit des Kopfes und nicht für Arbeit der Armes, das erste dient schließlich als Grundlage für das zweite...
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Felipe Garcia
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von Felipe Garcia »

Und ich finde, dass Du dir hier wieder viel zu viel anmaßt. Ich wette, Du hast selbst noch nichtmal irgendeine Ausbildung in der Tasche und maßt Dir an über Leute zu urteilen, die ihre Ausbildung abbrechen und nennst eben diese auch noch Trottel.
Es verdienen selbst Leute mit einem BWL - Abschluss nicht immer viel, weil diesen Studiengang viel zu viele Leute belegen. Setze dich in Vorlesungen höheren Semesters, an mehreren Unis. Ein abgeschlossenes BWL - Studium ist KEINE Jobgarantie. Du musst es ja aber wissen...
Marvin, es reicht, wirklich!
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MA330
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von MA330 »

Felipe Garcia hat geschrieben:Und ich finde, dass Du dir hier wieder viel zu viel anmaßt. Ich wette, Du hast selbst noch nichtmal irgendeine Ausbildung in der Tasche und maßt Dir an über Leute zu urteilen, die ihre Ausbildung abbrechen und nennst eben diese auch noch Trottel.
Es verdienen selbst Leute mit einem BWL - Abschluss nicht immer viel, weil diesen Studiengang viel zu viele Leute belegen. Setze dich in Vorlesungen höheren Semesters, an mehreren Unis. Ein BWL - Studium ist KEINE Jobgarantie. Du musst es ja aber wissen...
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Sorry, aber willst Du mir ernsthaft sagen, dass ein einfacher Arbeiter mehr verdienen kann, als ein BWLer oder Jurist???
Das der Studiengang nicht gleich Job bedeutet ist wohl klar, aber wenn der Job da ist, dann ist es wohl wie beschrieben!
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von Oliver Totzke »

-.-
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Taliesin
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von Taliesin »

ulmi76 hat geschrieben:Das mußt du mir mal erklären, warum die Ausbildungsdauer den Verdienst bestimmt.
Die Ausbildungsdauer bestimmt natürlich nicht den Verdienst, den Verdienst bestimmt der Markt bzw die Fähigkeit der Arbeitnehmer, durch Verhandlungen oder Streiks ihre Position zu stärken.
Eine lange Ausbildungszeit sorgt aber meistens dafür, dass sich weniger Leute für den Beruf entscheiden und man fehlendes Personal nicht mal ebenso anlernen und ersetzen kann, das bringt die Arbeitnehmer in bessere Verhandlungspositionen für ihr Gehalt, weil es den Markt zu ihren Gunsten verschiebt.
Ansonsten hat Ausbildungsdauer mit Verdienst relativ wenig zu tun.. wenn ich mir selber Programmieren beibringe, mich mit 18 selbstständig mache und viel Geld verdiene dann kann ich auch ohne "Ausbildungsdauer" gutes Geld verdienen, solange der Markt das hergibt und meine angebotene Dienstleistung nachfragt
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DLH711
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von DLH711 »

Hab ich was übersehen ?

Wie lange dauert denn nun die Ausbildung zur Sicherheitsfachkraft ?
Welche Voraussetzungen muss man mitbringen ?
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von OLLIAIR »

DLH711 hat geschrieben:Hab ich was übersehen ?

Wie lange dauert denn nun die Ausbildung zur Sicherheitsfachkraft ?
Welche Voraussetzungen muss man mitbringen ?
34a
GSS= Geprüft Schuzt und Sicherheitskraft
SSS = Servicekraft für Schuzt und Sicherheits
FSS= Fachkraft für Schuzt und Sicherheits
MSS= Meister für Schuzt und Sicherheits

also für ein Sachkunde gem. § 34 a GewO ist für den einstieg (4 wochen schulung, 18 jahre alt ) und da druf kast du weiters machen wie .....
Mit freundlichen Grüßen

Oliver Kansy

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Moonraker
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von Moonraker »

Noch ein Link der Dekra dazu: http://www.dekra-aviation.com/luftsiche ... html#c1073,
weiter geht es unter "Luftsicherheitsassistent/in". Wenn ich es richtig verstehe, ist die Ausbildungsdauer 160 Stunden plus 4 Stunden behördliche Prüfung. Voraussetzungen: § 7 LuftSiG Zuverlässigkeitsüberprüfung und Überprüfung der körperlichen Tauglichkeit. Rechtl. Grundlage: § 5 LuftsIG in Verbindung mit BMI Musterlehrplan.
Gruß, Kay
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Sven1985
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von Sven1985 »

MA330 hat geschrieben:
Felipe Garcia hat geschrieben:Und ich finde, dass Du dir hier wieder viel zu viel anmaßt. Ich wette, Du hast selbst noch nichtmal irgendeine Ausbildung in der Tasche und maßt Dir an über Leute zu urteilen, die ihre Ausbildung abbrechen und nennst eben diese auch noch Trottel.
Es verdienen selbst Leute mit einem BWL - Abschluss nicht immer viel, weil diesen Studiengang viel zu viele Leute belegen. Setze dich in Vorlesungen höheren Semesters, an mehreren Unis. Ein BWL - Studium ist KEINE Jobgarantie. Du musst es ja aber wissen...
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Sorry, aber willst Du mir ernsthaft sagen, dass ein einfacher Arbeiter mehr verdienen kann, als ein BWLer oder Jurist???
Das der Studiengang nicht gleich Job bedeutet ist wohl klar, aber wenn der Job da ist, dann ist es wohl wie beschrieben!
Ich bin da ganz der Meinung von Felipe Garcia!!!
Ich kenne genügend Leute die mit einem Realschulabschluss und anschließender Lehre als Handwerker mehr verdienen als viele BWLer...
Ich will hier nicht verraten, was ich verdiene, aber ich habe NUR die mittlere Reife und bin seit 10,5Jahren Fluggerätmechaniker bei Airbus ( HANDWERK ) und verdiene sehr gut.... Ich kenne keinen BWLer, der sich jedes Jahr eine super Reise gönnen kann und dann noch ein super [Wort für "sehr toll" gesucht] Auto fährt und nicht bei Mutti wohnt...
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von DLH711 »

DANKE MOONRAKER für den DEKRA-link.

nun bin ich wirklich schlauer - 4 Wochen Ausbildung...

+++
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HX_Dipi
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von HX_Dipi »

Sehr merkwürdige Richtungen werden hier eingeschlagen. Jemand der keine Ahnung hat wirft mal wieder mit Halbwissen um sich :roll: Keine 3 Haare am Sack und meint zu wissen, wie das Leben funktioniert. Ich kann garnicht so viel fressen wie kotzen will wenn ich diesen Mist lese.

Ich als Mod, sollte eigentlich objektiv bleiben, aber jetzt bin ich mal subjektiv in meiner Meinung und stehe auch dazu, selbst wenn mich das meinen Modjob kostet. Wenn ich könnte, hätte ich Dich schon lange aus dem Forum gebannt, Marvin!

Ich war selber Luftsicherheitsassistent nach §5 und 8 LuftSiG. Was soll ich sagen? Ich habe 7,22€ verdient - Brutto! Man soll die Sicherheit im Internationalen Luftverkehr sicherstellen für - ich sage es gerne nochmal - 7,22€. Das entspricht minimal mehr, als dem ALG2 Satz. Wie soll man denn da zu korrekter Arbeit motiviert sein? Man konnte froh sein, wenn eine schwarze 0 steht am Monatsende.

Man wird belächelt wenn man da mit seiner Handsonde rumwedelt... aber wenn dann tatsächlich mal was passiert, dann ist das Geschrei groß.

Ob die geforderte Erhöhung angemessen ist? Überlegt es euch selber... Lebensmittelpreise, Sprit, Versicherungen... einfach alles wird teurer. Löhne stagnieren im Normalfall und und und... Es ist nicht nur die Sicherheitsbranche. Gute Arbeit sollte gut entlohnt werden.

Ich habe fertig!
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Sven1985
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von Sven1985 »

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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von 747SP »

HX_Dipi hat geschrieben:Jemand der keine Ahnung hat wirft mal wieder mit Halbwissen um sich...
...was allerdings ein allgemeines Problem hier im Forum ist.
HX_Dipi hat geschrieben:Ob die geforderte Erhöhung angemessen ist? Überlegt es euch selber... Lebensmittelpreise, Sprit, Versicherungen... einfach alles wird teurer. Löhne stagnieren im Normalfall und und und... Es ist nicht nur die Sicherheitsbranche. Gute Arbeit sollte gut entlohnt werden.
Allerdings.
Alle wollen Sicherheit, Sauberkeit und 1A Pflege aber keiner möchte dafür Zahlen. Schon klar. Aber man muss trotzdem die Verhältnissmässigkeit für diesen Streik hinterfragen und dazu ist ja wohl alles gesagt.
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von EISbreaker »

Verdi macht's diesmal auch taktisch ganz klug. Sie fordern "nur" 2€ mehr.....würden sie sagen sie wollen 18% mehr, hätte nämlich kaum einer Verständnis für den Streik.
Was mir bei den Berichterstattungen aufgefallen ist: Sie jammern darüber, dass die alle nur in Teilzeit arbeiten.
Vielleicht sollten die erstmal da ran gehen. Bei einer 40 Stunden-Woche könnten die selbst mit 11,50€ schon gut klar kommen (für einen Job mit nur 4 Wochen Ausbildung sicher nicht mal so schlecht).
Meine persönliche Meinung ist eh, dass das in die Hand der Bundespolizei gehört und nicht von billigen Privatanbietern übernommen werden sollte.
Und es ist auf jeden Fall richtig, dass man auch mit Realschule + Handwerk-Ausbildung (ich habe auch nichts "Besseres") gut klar kommen kann. Nicht umsonst machen viele ihren Meister und dann selber einen kleinen Betrieb auf. Wenn man sich dann nicht zu dämlich anstellt und halbwegs rechnen kann, lässt es sich gut (im eigenen Haus) leben :)
Oder man macht's wie Sven und sucht sich einen Betrieb mit ordentlichem Tarifvertrag, dann klappt das auch :mrgreen:
Bis denn...
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von Sven1985 »

EISbreaker hat geschrieben: Oder man macht's wie Sven und sucht sich einen Betrieb mit ordentlichem Tarifvertrag, dann klappt das auch :mrgreen:
Nur der ordentliche Tarifvertrag macht es nicht ganz aus. Die Firma ist super sozial eingestellt und hat verdammt viele Mitarbeiter, die auch was im Betrieb bewirken können. Alleine 16.000 Mitarbeiter nur in Finki ist schon heftig.
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EISbreaker
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von EISbreaker »

Sven1985 hat geschrieben:
EISbreaker hat geschrieben: Oder man macht's wie Sven und sucht sich einen Betrieb mit ordentlichem Tarifvertrag, dann klappt das auch :mrgreen:
Nur der ordentliche Tarifvertrag macht es nicht ganz aus. Die Firma ist super sozial eingestellt und hat verdammt viele Mitarbeiter, die auch was im Betrieb bewirken können. Alleine 16.000 Mitarbeiter nur in Finki ist schon heftig.
Da kann man doch nur sagen: Alles richtig gemacht :-)
Bis denn...
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Moonraker
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von Moonraker »

747SP hat geschrieben:
HX_Dipi hat geschrieben:Ob die geforderte Erhöhung angemessen ist? Überlegt es euch selber... Lebensmittelpreise, Sprit, Versicherungen... einfach alles wird teurer. Löhne stagnieren im Normalfall und und und... Es ist nicht nur die Sicherheitsbranche. Gute Arbeit sollte gut entlohnt werden.
Allerdings.
Alle wollen Sicherheit, Sauberkeit und 1A Pflege aber keiner möchte dafür Zahlen. Schon klar. ...
Ein tristes Thema. Leider betrifft es nicht nur Luftsicherheitsassistenten, sondern z.B. auch Reinigungsleute, Pflegekräfte, VerkäuferInnen, sogar PilotInnen können offenbar betroffen sein, oder auch häufig alle möglichen Jobs in Zeit- oder Leiharbeit. Oft Berufe, die kein hohes Renommee haben, aber ohne die wir alle alt aussehen würden und denen wir unbedingt respektvoll gegenübertreten sollten. Das Lohndumping (z.B. wie bei der Flughafensicherheitskontrolle durch Outsourcing) und/oder der Umgang mit solchen Arbeitnehmern sind teilweise auf geradezu perfide Art ungerecht :evil:. Deswegen habe ich auch vollstes Verständnis (egal wie lange die Ausbildung nun war), dass Leute für eine geregelte und gute Arbeit auch anständig entlohnt werden wollen und irgendwann (mittels Streik) auch dafür eintreten. Andererseits muss man als Endverbraucher dann auch infrage stellen, ob man mit der Minimalpreisstrategie aka Geiz-ist-[Wort für "sehr toll" gesucht]-Mentalität immer so gut beraten ist.
Aber es handelt sich um eine gesellschaftliche Problematik (Mindestlohn), an der sich durchaus auch die Politik abarbeiten darf.
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paraglider
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von paraglider »

HX_Dipi hat geschrieben:... Gute Arbeit sollte gut entlohnt werden.
Das ist selbstverständlich grundsätzlich auch meine Meinung. :top:

Wir haben es nur fatalerweise mit einem von der "Allgemeinheit" zu verantwortenden Kostendruck zu tun und befinden uns in einer schwindelerregenden Abwärtsspirale. Soll heißen: Um am Markt zu bestehen, müssen Kosten - wo immer es geht - gesenkt werden. Im Handel kaufen Konsumenten bei Discountern so billig es geht (und gewiss auch zuweilen sehr fragwürdige Produkte). Im Transportwesen wählt man die billigste (und gewiss nicht immer sozial- und umweltverträglichste) Variante. Und so geht das immer weiter.

Letztlich bietet der einzelne Arbeitnehmer auch nur ein Produkt an: nämlich seine Arbeitskraft. Zu welchem Preis er das macht, bleibt zunächst ihm überlassen (das sollte man nie vergessen) ! Wer mit 7,22 € Stundenlohn in seiner persönlichen kalkulation klarkommt, geht einen Vertrag ein. Wer es nicht tut, muß sich am Markt besser platzieren. So einfach könnte man es sehen.

Ich befürchte, dass sich in absehbarer Zeit aufgrund überregionaler Vernetzung (man spricht da auch gerne von "Globalisierung") keine wesentliche Umkehr von "Billig" auf "Qualität" einstellt. Das ist zwar m.E. äußerst bedauerlich, aber es liegt in der Natur des Menschen und seinem Streben nach (Kosten-)Optimierung.

Deshalb bin ich der festen Überzeugung, dass hier nur (und zwar wirklich nur) die Politik eine für alle zuträgliche Richtungsänderung einleuten kann. Ein gesetzlicher Mindestlohn um den sich kein Arbeitgeber drücken kann wäre da der erste Schritt. Solange sich das Kasperletheater in Berlin aber nicht zu solchen Maßnahmen durchringen kann (oder will), werden weiterhin Angebot und Nachfrage auch die Preise auf dem Arbeitsmarkt bestimmen.

Perfide Aktionen wie die von "ver.di", der "GDL", der "GdF" etc. treffen hingegen fast ausschließlich diejenigen, die an dem ganzen Schlamassel die geringste Schuld trifft. Und das wiederum kotzt mich ganz gewaltig an. Bleibt zu hoffen, dass unter den gestern (und wohl auch in den nächsten Tagen) gestrandeten Passagieren möglichst viele Mitglieder derartiger "Vereine" sind. Denn dann trifft es zumindest die richtigen.
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von Taliesin »

paraglider hat geschrieben:Letztlich bietet der einzelne Arbeitnehmer auch nur ein Produkt an: nämlich seine Arbeitskraft. Zu welchem Preis er das macht, bleibt zunächst ihm überlassen (das sollte man nie vergessen) ! Wer mit 7,22 € Stundenlohn in seiner persönlichen kalkulation klarkommt, geht einen Vertrag ein. Wer es nicht tut, muß sich am Markt besser platzieren. So einfach könnte man es sehen.
paraglider hat geschrieben:Perfide Aktionen wie die von "ver.di", der "GDL", der "GdF" etc. treffen hingegen fast ausschließlich diejenigen, die an dem ganzen Schlamassel die geringste Schuld trifft. Und das wiederum kotzt mich ganz gewaltig an.
Es ist dem Arbeitnehmer überlassen, zu welchem Preis er seine Arbeitskraft anbietet, aber wenn er diesen Preis erhöhen will und sich gewerkschaftlicher Hilfe bedient, dann ist das auf einmal perfide?
Schlechte Löhne findest du schlecht, aber Leute, die was dagegen machen findest du noch schlechter? Was hätten die Leute denn machen sollen? Die Tarifverhandlungen sind gescheitert, jetzt gibt es 2 Möglichkeiten, entweder man arbeitet normal weiter, frei nach dem Motto "Eigentlich wollte ich eh nicht mehr Geld.." oder man streikt.

Die Aussenwirkung von Verdi war sicherlich nicht sehr glücklich, aber ist euch mal aufgefallen, dass der Streik in eine der verkehrsschwächsten Zeiten des Jahres fällt? Ich denke dass jeder, der im Leben eventuell noch mal streiken könnte auch Verständnis aufbringen sollte für Leute, die das heute tun.
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von HAM 69 »

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paraglider
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von paraglider »

Taliesin hat geschrieben:... jetzt gibt es 2 Möglichkeiten, entweder man arbeitet normal weiter, frei nach dem Motto "Eigentlich wollte ich eh nicht mehr Geld.." oder man streikt.
...
Und genau diese dumpfe und kurzsichtige Haltung verspricht leider auf Dauer keine Besserung der Situation. Vielleicht liest Du Dir mein Geschwafel von weiter oben ein weiteres mal durch...

Wenn man einmal davon ausgeht - und das sollte man wohl - dass es sich in den betroffenen Dienstleistungsgewerben nicht um Zwangsarbeit handelt, bleibt es jedem unbenommen sein angebotenes Produkt "Arbeitskraft" nicht unterpreisig zu verkaufen.Wer es dennoch tut, muss die (finanziellen) Folgen genauso selber tragen, wie es der kleine Einzelhändler tun muss, der mit seinen Produkten nicht die kostendeckende Marge erzielt. Nur hat der kleine Einzelhändler eben nicht die Möglichkeit, seine Abnehmer zu erpressen. :wink:

Und ja: Ich empfinde es als eine echte Dreistigkeit, wenn sich Leute zunächst bereit erklären für einen Betrag X (auch wenn dieser Betrag vielleicht objektiv betrachtet nicht der geleisteten Wertschöpfung entspricht)eine klar definierte Arbeit zu verrichten, dann aber mittels massiver Störung des öffentlichen Lebens (Streik) erhebliche Nachforderungen erzwingen wollen.
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von EK60 »

Ich denke, wir sollten uns hier mal wieder etwas mehr an den Fakten orientieren. Wenn man sich nämlich mal die Rahmenbedingungen, den Tarifvertrag und die Forderungen von verdi genauer anschaut, finde ich es ziemlich seltsam, von Billiglöhnen, Dumpinglöhnen oder 'Geiz ist G e i l' zu sprechen !

Aktuell (seit 1.3.12) bekommen die Security-Leutchen dort an den Schleusen 11,80 Euro je Stunde (zzgl. Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit).
Dabei darf maximal je Tag 10 Std. bzw je Woche 40 Std. gearbeitet werden.
Wenn wir nun mal davon ausgehen, dass es einem gesunden Arbeitnehmer durchaus zuzumuten ist, pro Woche auch diese 40 Std zu arbeiten, macht das bei durchschn. 21 Arbeitstagen/Monat ca. 1.980 Euro brutto !
Mir ist durchaus klar, dass man davon nicht reich werden kann und das auch keine atemberaubende Summe ist, trotzdem finde ich es in Anbetracht des Jobs und der relativ geringen Anforderungen (z.B. nur 4 Wochen Ausbildung) schon einigermassen ok.

Vor dem 1.3.12 lag der Lohn bei 11,01 Euro/Std., was einer Erhöhung in 2012 von 7,2 % entspricht.

Und nun kommt verdi des Wegs und hat eine Forderung von 14,50 Euro/Std, was einer Erhöhung von 22,9 % :shock: entspricht (ergäbe analog ca. 2436 Euronen/Monat).
Den Arbeitnehmern, die da streiken, kann man noch nicht mal einen Vorwurf machen. Aber man muss sich schon die Frage stellen, ob die Gewerkschafts-Kaspernasen von verdi noch alle Latten am Zaun haben :twisted:

Ach ja, die Arbeitgeberseite hat übrigens 12,50 Euro/Std geboten, das entpräche einer Erhöhung von immerhin 5,9 %, was auch nicht zu verachten ist...

Ansonsten kann ich mich nur wiederholen: Ich habe NULL Verständnis dafür, dass die verantwortliche Stelle (hier: Bundespolizei), die für diese Dienstleistung Auftraggeber ist, keinen vernünftigen Ersatzbetrieb mit eigenen Leuten organisiert bekommt.


Übrigens: Wenn man Pressemeldungen glauben darf, könnte Montag der nächste Streiktag sein.....
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von Ohmaney »

Servus,


wer es noch nicht gewusst hat: Montag soll das Chaos nochmal geschehen.
Schönen Gruß
Samy
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von JU52 »

@EK60 - Ersatzbetrieb der BuPol mit eigenen Kräften? Wo sollen die denn plötzlich hergezaubert werden? Wenn diese Aufgabe an andere Dienstleister übertragen worden ist, hält Papa Staat nicht für den Fall der Fälle Reservepersonal (also Beamte) bereit, oder hättest du als Steuerzahler dafür Verständnis?

Mit Abgabe diverser Aufgaben (z.B. durch den Wegfall vieler Grenztätigkeiten) wurden bei der BuPol viele Stellen gestrichen und das Personal z.T. an die Länderpolizei abgegeben. Es entzieht sich meiner Kenntnis, ob in früheren Zeiten die Sicherheitskontrolle ausschließlich von der BuPol durchgeführt wurde (kann das hier jemand verlässlich sagen?), wenn ja, dann sind die weggefallenen Stellen aber garantiert nicht mehr nachbesetzt worden.
Geflogen mit: A223,A300,A318,A319,A320,A321,A333,A343/6,A359,A380,ATR72-5/-6,B717,B727,B737-3/-4/-6/-7/-8,B742/4/-8,B752/3,B763,B772/3,B788/9,BAe85,C172,CRJ2/7/9,CS300,DC3,DHC2/84,EC135,ERJ190/195-E2,F50/100,JU52,L1011,MD11/83/88,Ultram. M145,Zep.NTN07
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von Taliesin »

paraglider hat geschrieben:Wenn man einmal davon ausgeht - und das sollte man wohl - dass es sich in den betroffenen Dienstleistungsgewerben nicht um Zwangsarbeit handelt, bleibt es jedem unbenommen sein angebotenes Produkt "Arbeitskraft" nicht unterpreisig zu verkaufen.Wer es dennoch tut, muss die (finanziellen) Folgen genauso selber tragen, wie es der kleine Einzelhändler tun muss, der mit seinen Produkten nicht die kostendeckende Marge erzielt. Nur hat der kleine Einzelhändler eben nicht die Möglichkeit, seine Abnehmer zu erpressen. :wink:

Und ja: Ich empfinde es als eine echte Dreistigkeit, wenn sich Leute zunächst bereit erklären für einen Betrag X (auch wenn dieser Betrag vielleicht objektiv betrachtet nicht der geleisteten Wertschöpfung entspricht)eine klar definierte Arbeit zu verrichten, dann aber mittels massiver Störung des öffentlichen Lebens (Streik) erhebliche Nachforderungen erzwingen wollen.
Der Tarifvertrag, den die Arbeitnehmer unterschrieben haben und zu dessen Konditionen sie sich verpflichtet haben zu arbeiten ist abgelaufen. Andernfalls wäre die Friedenspflicht verletzt und der Streik illegal, was offensichtlich nicht der Fall ist.
Die Arbeitnehmer sind also an keine Gehälter oder Stundenlöhne gebunden und das Argument "Ihr habt da einen Vertrag unterschrieben, haltet euch gefälligst daran!" zieht nicht, denn der Vertrag ist abgelaufen und ungültig.
Wer Streik Erpressung nennt zeigt einfach, dass er von Streik und Arbeitnehmerrechten nicht die leiseste Ahnung hat. Aber es wird mir langsam auch zu dumm hier was zu schreiben. Wenn ihr hier auf Bild-Niveau diskutieren wollt, dann bitte schön.
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EK60
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von EK60 »

JU52 hat geschrieben:@EK60 - Ersatzbetrieb der BuPol mit eigenen Kräften? Wo sollen die denn plötzlich hergezaubert werden? Wenn diese Aufgabe an andere Dienstleister übertragen worden ist, hält Papa Staat nicht für den Fall der Fälle Reservepersonal (also Beamte) bereit, oder hättest du als Steuerzahler dafür Verständnis?

Mit Abgabe diverser Aufgaben (z.B. durch den Wegfall vieler Grenztätigkeiten) wurden bei der BuPol viele Stellen gestrichen und das Personal z.T. an die Länderpolizei abgegeben. Es entzieht sich meiner Kenntnis, ob in früheren Zeiten die Sicherheitskontrolle ausschließlich von der BuPol durchgeführt wurde (kann das hier jemand verlässlich sagen?), wenn ja, dann sind die weggefallenen Stellen aber garantiert nicht mehr nachbesetzt worden.
Zuerst mal fände ich es sinnvoll, wenn diese Aufgabegar nicht erst fremd vergeben werden könnte.
Da es aber nunmal anders ist, hilft eine nüchterne Betrachtungsweise: Der Auftraggeber (wir sprechen hier immerhin von einer Bundesbehörde und nicht irgendeinem Tante-Emma-Laden) vergibt einen einigermassen wichtigen Auftrag an einen externen Dienstleister. Wenn es nun dieser Dienstleister (warum auch immer) nicht hinbekommt, diesen Auftrag zu erfüllen, dann sollte man hier meiner Meinung nach einen verdammt guten Plan B in der Tasche haben. Zumal dieses Problem nicht neu, sondern gut bekannt ist, und hier ein wichtiger Teil der Infrastruktur eines Landes betroffen ist.

Den Aufwand dafür sollte die Polizei (ob nun Bund oder Land) schon gestemmt bekommen, schliesslich reden wir hier nicht über tausende von nötigen Einsatzkräften. Für einen einigermassen geregelten Betrieb bräuchte man doch vermutlich nicht mehr als einige Dutzend Leute...
Taliesin hat geschrieben:Der Tarifvertrag, den die Arbeitnehmer unterschrieben haben und zu dessen Konditionen sie sich verpflichtet haben zu arbeiten ist abgelaufen. Andernfalls wäre die Friedenspflicht verletzt und der Streik illegal, was offensichtlich nicht der Fall ist.
Die Arbeitnehmer sind also an keine Gehälter oder Stundenlöhne gebunden und das Argument "Ihr habt da einen Vertrag unterschrieben, haltet euch gefälligst daran!" zieht nicht, denn der Vertrag ist abgelaufen und ungültig.
Wer Streik Erpressung nennt zeigt einfach, dass er von Streik und Arbeitnehmerrechten nicht die leiseste Ahnung hat. Aber es wird mir langsam auch zu dumm hier was zu schreiben. Wenn ihr hier auf Bild-Niveau diskutieren wollt, dann bitte schön.
Der Tarifvertrag ist zwar ausgelaufen und muss somit neu verhandelt werden, da hast Du sicherlich Recht. Nur ist das doch kein Freifahrtschein für die Forderung von vollkommen überzogenen und absurden Lohnerhöhungen!
Und in meinen Augen trägt dieser spezielle Fall eines Streiks schon die Charakterzüge einer Erpressung, wenngleich die Behörden das natürlich auch dadurch heraufbeschwören, dass solche Tätigkeiten nach extern vergeben werden.
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JU52
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von JU52 »

EK60 hat geschrieben: Zuerst mal fände ich es sinnvoll, wenn diese Aufgabegar nicht erst fremd vergeben werden könnte.
Da es aber nunmal anders ist, hilft eine nüchterne Betrachtungsweise: Der Auftraggeber (wir sprechen hier immerhin von einer Bundesbehörde und nicht irgendeinem Tante-Emma-Laden) vergibt einen einigermassen wichtigen Auftrag an einen externen Dienstleister.
Ich glaube nicht, dass die Behörde Auftraggeber für das Personal an der Sicherheitskontrolle ist, die beziehen ihr Gehalt doch wohl eher von Flughafen (als Auftraggeber). Aufgrund der sicherheitsrelevanten Tätigkeit besteht der Job der Behörde, in diesem Fall der BuPol, wohl eher in der Aufsicht der durchgeführten Arbeit im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben.

EK60 hat geschrieben: Den Aufwand dafür sollte die Polizei (ob nun Bund oder Land) schon gestemmt bekommen, schliesslich reden wir hier nicht über tausende von nötigen Einsatzkräften. Für einen einigermassen geregelten Betrieb bräuchte man doch vermutlich nicht mehr als einige Dutzend Leute...
Wenn du Länderpolizei und Bundespolizei in einen Topf wirfst, dann wäre das so, als ob bei einem Streik bei Airbus auf die Schnelle Mitarbeiter von Boeing eingesetzt würden. Beide haben im Grunde genommen nichts miteinander zu tun und lediglich ähnliche Aufgabenbereiche, aber halt jeder für sich.
Und am Aufgabenbereich wird das BuPol-Personal des Airports bemessen, eigentlich logisch, ist wohl in jeder Firma so. Daher kannst du auch nicht mal eben die BuPol an der Sicherheitskontrolle einsetzen, ohne das sie ihre eigentlichen Aufgaben vernachlässigen.
Ich denke Ansprechpartner für der Ersatz der Streikenden kann in diesem Fall nur der Airport sein und nicht die Behörde!
Geflogen mit: A223,A300,A318,A319,A320,A321,A333,A343/6,A359,A380,ATR72-5/-6,B717,B727,B737-3/-4/-6/-7/-8,B742/4/-8,B752/3,B763,B772/3,B788/9,BAe85,C172,CRJ2/7/9,CS300,DC3,DHC2/84,EC135,ERJ190/195-E2,F50/100,JU52,L1011,MD11/83/88,Ultram. M145,Zep.NTN07
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von EK60 »

@JU52
Die Sicherheitskontrolle ist hoheitliche Aufgabe der Luftsicherheitsbehörde, die übrigens u.a. auch Mitarbeiter des Airports überprüfen kann. Somit erklärt sich von selbst, dass der Airport als Ansprechpartner hier definitiv raus ist. Näheres hier siehe §5
Ansonsten ist mir schon bewusst, das BuPol und Länderpol zwei unterschiedliche Vereine sind, allerdings sollte meiner Ansicht nach grundsätzlich schon dafür gesorgt sein, dass beide Parteien diesen Job übernehmen können, qualifiziert sollten sie dafür wohl sein. Und dann muss evtl. die Politik mal im Sinne einer pragmatischen Lösung tätig werden.
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von Schirakowsky »

Was für ein erbärmliches Spiegelbild unserer Gesellschaft. Da haben endlich mal Menschen die Eier zu streiken, gesetzlich vollkommen legitim, und jeder meint nur
das man das unbedingt verhindern müsste, weil es ja nicht sein kann das dem Armen Urlauber in die Planung gefahren wird. Das Leute vom Sicherheitspersonal aber Ihre Familie kaum noch ernähren können,
auf Billigprodukte aus Bangladesch von Kik angewiesen sind, darum schert sich die gemeine Masse nicht. Passiert alles freiwillig, wie auf dem Bordstein in Osteuropa. Man hätte den Job ja nicht machen müssen. Wenn wir nur Akademiker in unserem Land hätten, wäre weder ein ausgeglichener Gesamthaushalt möglich, noch würde der Akademiker von heute das verdienen, was er heute verdient! JEDER deutsche Arbeitsplatz ist sowas von ersetzbar, da draussen sind noch 7 Milliarden andere Menschen, die nicht weniger verdienen weil Sie zu faul sind, sondern weil Sie nicht die gleichen Möglichkeiten im Leben haben wie Ottoarrogantbürger in Deutschland.
Von den Billiglöhnen beim Sicherheitspersonal fährt der Flugpassagier billiger in den Urlaub, daran schonmal gedacht? Oder noch besser, wenn keiner mehr diesen Job machen würde, weil Hartz IV eh nicht mehr weit weg ist?
Anstelle zufrieden zu sein, in den Urlaub fliegen zu können wird nur gemeckert, das der Flug zu spät abhebt, das die Currywurst im Ausland nicht so schmeckt wie beim Stammimbiss zuhause und das bei einer Woche Pauschalurlaub für 249 EUR kein 5 Sterne Service drin war...
You get what you pay for, da sollte sich jeder mal an die eigene Nase fassen.
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paraglider
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von paraglider »

Schirakowsky hat geschrieben:...
Von den Billiglöhnen beim Sicherheitspersonal fährt der Flugpassagier billiger in den Urlaub, daran schonmal gedacht? ...
Das glaubst Du doch aber selber nicht, oder?

Frag doch lieber mal, wofür wir als Passagiere denn eigentlich die hohe Sicherheitsgebühr (um die keiner drumherum kommt) blechen müssen?
Der Flughafen steckt sich die Kohle jedenfalls nicht ein. Zumindest wird das behauptet:

"Die Sicherheitsgebühr wird nicht vom Flughafenbetreiber erhoben. Vielmehr führen die Fluggesellschaften die Gebühr an den Staat ab.
Die Flughafen Hamburg GmbH partizipiert nicht an der Gebühr".
Nachzulesen hier unter Punkt 9: http://www.airport.de/de/faq.html

Da macht dann wohl Papi-Staat mal wieder ordentlich kasse...

Dazu vielleicht auch noch ganz interessant:

LUFTSICHERHEITSGEBÜHR
Für die Durchsuchung von Passagieren und deren Gepäck auf den Flughäfen zum Schutz vor Angriffen auf die Sicherheit des Luftverkehrs (§ 5 Luftsicherheitsgesetz, LuftSiG) werden Gebühren erhoben.
Rechtsgrundlage ist die Luftsicherheitsgebührenverordnung (LuftSiGebV) vom 23. Mai 2007 in Verbindung mit der Anlage zu § 1 Nummer 2 der LuftSiGebV. Vor dem Hintergrund der Urteile des Bundesverwaltungsgerichtes vom 18. März 2004 (Az. 3 C 23.03 und 24.03) sind der bewaffnete Schutz der Kontrollstellen, die Bestreifung der Sicherheitsbereiche und bewaffnete Standposten bei gefährdeten Luftfahrzeugen nicht Bestandteil der Luftsicherheitsgebühr.

Für alle Luftfahrtunternehmen besteht die Verpflichtung, der zuständigen Behörde die Anzahl der beförderten Fluggäste mitzuteilen. Zu erfassen sind dabei alle Passagiere, die vor Abflug oder Weiterflug einer Sicherheitskontrolle unterzogen werden. Ausgenommen hiervon sind lediglich Kinder bis zu zwei Jahren ohne eigenen Flugschein. Transfer- und Transitpassagiere, die vor Weiterflug einer Sicherheitskontrolle unterzogen werden, sind ebenfalls als Passagiere in o. g. Sinne zu erfassen. Die Flugzeugbesatzungen des betreffenden Fluges sind keine Passagiere. Dagegen sind nicht im Dienst befindliche Crew-Mitglieder als Passagiere zu betrachten.

Die Gebühr wird auf den Flughäfen Berlin-Schönefeld, Berlin-Tegel, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Erfurt, Frankfurt/Main, Hamburg, Hannover, Köln/Bonn, Leipzig/Halle, Saarbrücken und Stuttgart durch die Bundespolizei (BPOL) berechnet und eingezogen, auf den übrigen Flughäfen durch die jeweilige Landesbehörde. Diese Behörden übersenden den Luftfahrtunternehmen anhand der übermittelten Passagierzahlen entsprechende Kostenbescheide. Die Luftfahrtunternehmen stellen diese Kosten ihren Passagieren in Rechnung.

Einfluss auf die Gebührenhöhe haben u. a. das Passagieraufkommen des jeweiligen Flughafens und der Standort der Sicherheitskontrollen (zentral oder direkt am Flugsteig). Der Rahmen für die Gebühr ist 2,00 EUR als Unter- und 10,00 EUR als Obergrenze (vgl. Nr. 2 der Anlage zu § 1 der LuftSiGebV). Erhöhungen innerhalb dieses Rahmens werden von den genannten Behörden anhand von Berechnungen der zu deckenden Kosten festgesetzt. In der Regel erfolgen Anpassungen jährlich zum 1. November, wobei die beabsichtigten Veränderungen der Gebührenhöhe üblicherweise ca. sechs Monate vorher, also im Mai, bekannt gegeben werden, um den Fluggesellschaften und Reiseveranstaltern die Preiskalkulation zu erleichtern. Das Bundesministerium des Innern gibt die von den Ländern und der Bundespolizei entsprechend übermittelten Gebührensätze in nachstehender Zusammenstellung bekannt.

Quelle: BMI
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von Schirakowsky »

Wer ist denn Vater Staat? Unser aller Steuergeld. Und das ist immer noch sehr defizitär, Danke fürs Gespräch...
Es kommt doch auf das gleiche hinaus. Werden die Luftsicherheitsgebühren erhöht, schadet dies der Wirtschaft weil der gemeine deutsche Tourist weniger fliegt und sich in seiner "Geiz ist [Wort für "sehr toll" gesucht]" Mentalität bevormundet fühlt.
Zuletzt geändert von Schirakowsky am 20.01.2013 00:40:57, insgesamt 1-mal geändert.
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paraglider
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von paraglider »

Schirakowsky hat geschrieben:Wer ist denn Vater Staat? Unser aller Steuergeld. Und das ist immer noch sehr defizitär, Danke fürs Gespräch...
Im Gegensatz zu allgemeinen Steuern sollen die speziell erhobene Sicherheitsgebühren aber zweckgebunden sein (siehe Zitat des BMI, da steht es gleich im ersten Satz).
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von Opus Dominus »

Es läßt einen wirklich erschaudern, wie hier einige über Arbeitssklaven meinen, herziehen zu müssen. Theoretische Milchmädchenrechnungen gehen da völlig an den Fakten vorbei. Die Betroffenen haben übrigens durchschnittlich ein Bruttoentgeld von 1416 € im Monat, da es in der Praxis gar keine Vollzeitarbeitsstellen gibt. Das macht dann netto in Steuerklasse I gerade mal 1034,83 €. Lohnende steuerfreie Zuschäge sind eigentlich nur für Feiertage nennenswert und erwähnenswert, von denen es bekanntlich in Norddeutschland ziemlich wenige gibt. Und tatsächlich, selbst so ein Arbeitssklave bezahlt im Monat bereits 81,60 € reine Steuern.
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von EK60 »

Der für morgen geplante Streik wurde von verdi abgesagt, es wird erstmal wieder verhandelt.
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von steppenwolf »

Mich wundert, wie bereitwillig hier einiges durcheinandergeschmissen wird:

Die Verdi-Forderung nach 14 €+/Stunde hat nichts mit dem Thema "Gesetzlicher Mindestlohn" gemein, da geht es um Niedriglöhne von etwa 7-8 €/Stunde! Und was das heisst, davon kenne ich genug! Ich habe dem Leiter der Personalabteilung meiner Firma ins Gesicht gesagt, das unser Unternehmen es nicht nötig hat, sich mit derartigen Verbrechergesellschaften abzugeben! Auch mein Arbeitsplatz steht auf der Abschussliste, das Thema "Outsourcing" ist mir keineswegs unbekannt!

Ein Angebot von cirka 6 Prozent halte ich für mehr als akzeptabel, bei mir waren es nur 2 Prozent!

Wer wie VERDI mit unakzeptablen Forderungen in Höhe von mehr als 20 Prozent in Tarifverhandlungen geht, muss sich nicht wundern, wenn diese scheitern! Dieses dann auf dem Rücken Unbeteiligter, nämlich der Paxe auszureiten ist eine Frechheit sondergleichen! Ein exponierter Arbeitsplatz in einem Dienstleistungsbereich, der alles lahmzulegen imstande ist bedeutet nicht, das man mal eben 20 Prozent aufwärts verlangen kann!!!

Stichwort "Arbeitssklave": Bei über 11 €/Stunde für mich kein diskussionsfähiges Thema!!! Es geht doch nicht um Südafrikas oder Botswanas Kohlenminen, auch nicht um um Textilfabriken in Bangladesh, Kambodscha oder Vietnam! Dort werden Leute für wirkliche Hungerlöhne beschäftigt, und dieses für Firmen, die ihre Produkte in unserem Wirtschaftsraum teuer an den Mann respektive die Frau bringen wie NIKE, ADIDAS usw. Ihr alle und VERDI eingeschlossen sollten mal auf dem Boden bleiben, was Löhne in Deutschland betrifft! LG Detlef
Die Stimme höhnt: Es ist soweit!
Du hörst dich schrein: Nein, noch ist Zeit!
Zum Sterben bist du nie bereit...
...dein Blut gerinnt im Sand
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von Felipe Garcia »

Und Du musst es mal ganz emotions und wertfrei betrachten: Ein Vergleich mit Deinen angegebenen Ländern hinkt ja sowas von hinterher. Das was dort passiert ist natürlich ausbeute total, die nicht unterstützungsfähg ist, aber mit so einem Kommentar gibst Du praktisch den Firmen jedes Recht zur Ausbeute, so lange der Verdienst über dem Niveau eines Arbeiters einer Fabrik in Bangladesh, o.ä. liegt.
Wir leben nunmal nicht dort (was nicht heisst, dass man die Augen verschließen sollte, ganz im Gegenteil), aber was ist hier ein menschenwürdiges Leben? Wenn man arbeitet und die Rechnung am Ende bei +-0 liegt? Das man sich etwas zu essen kaufen kann? Auch, aber nicht nur. Man will seinen Kindern eine gute Bildung ermöglichen, man möchte sich auch mal einen Urlaub gönnen, man möchte sich auch mal was leisten, vor allem wenn man sieht, wie andere in den Urlaub fliegen, wie die Geschäftsleute fliegen und sich einiges leisten können, und und und. Natürlich kann man sagen, dann bilde dich weiter, dann such dir einen besser dotierten Job. Aber so einfach ist es nicht. Wenn selbst schon studierte Leute Probleme haben Arbeit zu finden, wie sieht es denn mit "geringqualifizierten" (ich hasse dieses Wort) Arbeitskräften aus?!
Man muss nicht immer den Moralapostel spielen, oder auch solche Vergleiche ziehen, wir haben in Deutschland auch schon genug Armut, selbst bei Leuten, die ARBEITEN!

Over and out!
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Re: Warnstreik in HAM

Beitrag von EK60 »

Ab Mitte nächster Woche könnte es wieder losgehen.....
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Verdi-dro ... 92121.html
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