Bitte um Hilfe für Unterkunft eines Obdachlosen

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Bitte um Hilfe für Unterkunft eines Obdachlosen

Beitragvon MD-80.net » 26.06.2016 13:20:58

Moin,moin an Euch!

Ich schreibe Euch hier, weil ich nach Möglichkeit jede Möglichkeit ausschöpfen möchte, um einem mir persönlich bekannten Obdachlosen zu helfen.

Bis Ende Dezember 2015 arbeitete ich in einem sozialen Brennpunkt und dort bekommt man natürlich viele Dinge mit. Man entwickelt ein Schutzfell, handelt im Interesse der eigenen Sicherheit korrekt und zieht Grenzen, damit die Zustände nicht privat belasten. Während meiner Arbeit lernte ich einen jungen Mann kennen und hier schlug das Schicksal dann 2015 zu.

Dieser junge Mann verlor letztes Jahr seine Familie und und war nicht mehr in der Lage, für sich zu sorgen bzw. damals konkrete Hilfe anzunehmen. Dadurch verlor er auch die Wohnung seiner verstorbenen Mutter. Seit Ende Januar 2016 ist er wohnungslos. Er wurde ohne Räumungstitel auf die Strasse gesetzt und kam mit einem kleinen Rucksack zu mir. Das zuständige Amtsgericht hat eine Betreuung angeboten, die er auch angenommen hat. Ein von der Behörde gestelltes Zimmer ist nicht leicht zu erhalten, die Wartezeiten sind enorm und es werden aktuell die Ressourcen für andere Dinge benötigt bzw. sind die freien Kapazitäten schnell durch andere Personen belegt. Er konnte bislang bei Bekannten übernachten. Das geht aber nicht lange gut.

Sollte hier ein Mitglied irgendeinen Hinweis für eine temporäre Bleibe oder gar eine kleine Wohnung im Bezirk HH-Wandsbek geben können, so wäre ich dankbar. Bezirk Wandsbek, da ich es für wichtig halte, dass die letzten sozialen Kontakte nicht auch noch zerstört werden. Ich selber habe nur eine zu kleine Bude und kann ihm kein eigenes Zimmer bieten, helfe ihm alternativ (und er wird nie draussen schlafen müssen, sondern kann immer klopfen und pennen). Dies nimmt ihm auch Angst aus den Segeln. Nur muss eben eine Lösung gefunden werden, von der man besser nach vorne schauen kann. Manchmal geht es ja auch nur Selbstverständlichkeiten des Alltags, die ein obdachloser Mensch so nicht mehr leicht umsetzen kann. Dann wird auch das Geld für eine Ladung Wäsche im Salon eng.

Die finanzielle Seite wäre gesichert, da ihm gesetzlich zusteht, dass er mit Meldebestätigung Ansprüche für Grundsicherung, Kindergeld, Waisenrente und eine kleine Wohnung, WG-Zimmer, Zimmer geltend machen kann. Die Situation ist aktuell so, dass eben auf Tagesbasis ein möbliertes Zimmer angemietet werden soll oder eben sogar ein günstiges Hotelzimmer, da seitens der Behörde keine realistische Alternative geboten wird und er somit das Recht hat, für zum Beispiel 20 Euro am Tag ein Zimmer zu mieten und dies dann bezahlt zu bekommen. So eine Konstellation kommt natürlich teurer als eine Mini-kleine Wohnung oder ein fest gemietetes Zimmer. Aktuell erhält er einen Tagessatz an Geld, damit er zumindest essen und trinken kann und es ist sehr wenig Geld.

Auch würde das Amtsgericht bzw. der Betreuer alles regeln, damit er zumindest wieder einen Rückzugsort hat und "aus seinem Zimmer" sein Leben neu beginnen kann. Er steht aufgrund seiner Situation unter seelischem und zunehmend auch körperlichen Stress. Er hat kaum Ansprüche, würde sich freuen, wenn er einmal richtig gut durchschlafen könnte.

Bitte sendet mir gerne eine PN oder direkt eine e-mail an contact(et)md-80.com und ich leite Hinweise und Hilfen gerne an den betroffenen Menschen weiter. Jeder Hinweis ist willkommen!

Ich danke Euch und wünsche einen schönen Sonntag!
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