Unter dem Motto „Eine Stadt geht auf die Piste“ hatten Hamburg Airport, Lufthansa Technik und der NDR zu den Airport Days Hamburg am 15. und 16. September geladen. Schon am ersten Tag zeichnete sich ab, dass das Motto erweitert werden musste: „Norddeutschland geht auf die Piste.“ Rund 150.000 Besucher kamen an den beiden Veranstaltungstagen auf die Vorfelder und in die Hallen von Hamburg Airport und Lufthansa Technik, um 120 moderne und historische Flugzeuge sowie ein umfangreiches NDR Bühnen- und Aktionsprogramm zu erleben.
Flugzeuge zum Anfassen, eindrucksvolle Flugvorführungen und Rundflüge – die Faszination am Fliegen konnten die Besucherinnen und Besucher bei den Airport Days Hamburg 2007 live erleben. Der Megaliner Airbus A380 machte seinem Spitznamen als „Air-Boss“ alle Ehre und wurde kurzerhand zum „Airport-Boss“ ernannt. Sein Besuch war eine Premiere am Luftfahrtstandort Hamburg: Erstmals wurde das Flaggschiff der Airbus-Produktion dem norddeutschen Publikum vorgestellt.
Neben den modernen Jets waren es die Oldtimer aus einem Jahrhundert Luftfahrtgeschichte wie die „Super Connie“, die Blériot XI, die Junkers Ju 52 oder die weltweit einzige flugtüchtige Noratlas, die die Besucher begeisterten. Staunend sahen sie auch, wie 15 Oldtimer einen 35-minütigen Formationsflug über Norddeutschland choreographierten, der für einen Eintrag ins weltberühmte Guinnessbuch der Rekorde angemeldet ist. Mit dabei waren acht Douglas DC-3, eine Douglas DC-2 und eine DC-6, eine Lisunov Li-2 (Lizenzbau der DC-3), die Super Constellation, Messerschmitt „Taifun“ und Avro Anson, die allesamt von der North American AT-6 angeführt wurden. Ob der Eintrag ins Guinnesbuch klappt, entscheidet Andrea Banfi vom Guinnessbuch der Rekorde per Video- und Fotobeweis im Nachhinein der Airport Days Hamburg.